Bahn testet digitale Technik in Ostdeutschland

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Die Deutsche Bahn setzt auf mehr Klimaschutz, bessere Steuerung des Zugverkehrs und weniger Lärm durch digitale Technik - dies soll in Ostdeutschland erprobt werden. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Chef der DB Netz AG, Frank Sennhenn, eröffneten am Dienstag in Cottbus ein digitales Testfeld, für das ein Streckennetz in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen zwischen Halle (Saale), Cottbus und Niesky nahe Görlitz genutzt wird.

«Dieses Projekt ist echt einzigartig in Europa», sagte Scheuer. Er nannte digitale Stellwerke und Kupplungen als Beispiele für geplante Innovationen. DB-Netz-Chef Sennhenn sagte, mit digitaler Technik könne etwa bei Verzögerungen für einen Zug deutschlandweit ein neuer Fahrplan errechnet und aufgespielt werden. Nach Ansicht von Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) eignet sich die Lausitz besonders als Modellregion für den Einsatz innovativer Schienentechnik. Die Lausitz ist vom Braunkohleausstieg betroffen.

Ein konkreter Zeitplan für die Forschung mit dem Testfeld und die Erreichung der Ziele wurden anfänglich nicht genannt. Zunächst ist der Einsatz von 4,5 Millionen Euro für Ausstattung und Testfahrzeuge geplant. Bekannt ist bereits, dass die Bahn bis 2027 das gesamte Streckennetz mit Glasfaser ausbauen will. (dpa)


 

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