Bali lässt bis Jahresende keine internationalen Touristen ins Land

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Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali wird wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres keine ausländischen Urlauber ins Land lassen. Ursprünglich hatten die regionalen Behörden geplant, vom 11. September an wieder internationale Gäste zu empfangen.

«Aber wir müssen vorsichtig sein, wir können so etwas nicht überstürzen. Wir müssen gut vorbereitet sein», zitierte die Zeitung «Jakarta Post» am Montag die Regionalregierung. «Bei der Wiederbelebung des Tourismus darf Bali nicht scheitern, weil dies das Image Indonesiens in der Welt schädigen könnte.» Eine Öffnung zum jetzigen Zeitpunkt sei noch nicht sicher für die Menschen, hieß es.

Die indonesische Regierung in Jakarta hatte für den Rest des Inselstaates bereits vor zehn Tagen eine Verlängerung der Reisesperre für Ausländer bis Jahresende angekündigt. Ziel sowohl auf Bali als auch auf den anderen Inseln des Archipels ist es nun zunächst, den einheimischen Tourismus wiederzubeleben.

Ausländische Feriengäste dürfen bereits seit März nicht mehr nach Indonesien. Das südostasiatische Land ist besonders schwer von dem dem Virus betroffen. In dem Archipel mit seinen fast 270 Millionen Einwohnern wurden bislang mehr als 155.000 Fälle bestätigt, fast 6.800 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Ende Juli hatte Bali erstmals wieder einheimische Gäste empfangen, die am Flughafen mit Blumengirlanden willkommen geheißen wurden. Jedoch ist die für ihre Reisfelder, Tempelanlagen und einzigartige Kultur bekannte Insel vor allem auf internationale Gäste angewiesen. Die Wirtschaft Balis sei im zweiten Quartal bereits um mehr als zehn Prozent eingebrochen, so die «Jakarta Post». (dpa)


 

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