Beauftragter für Tourismus glaubt an Sommerferien im Ausland

| Tourismus Tourismus

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, erwartet, dass trotz Corona-Pandemie in diesem Jahr relativ problemlos Sommerferien im Ausland möglich sein werden. «Ich hoffe, dass bis Sommer die meisten Deutschen geimpft sind und auch ins Ausland verreisen können», sagte der CDU-Abgeordnete der «Bild»-Zeitung (Donnerstag).

Er sehe keinen Grund, warum man beispielsweise nicht auf Mittelmeer-Inseln reisen könne, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert dort unter 35 liege. Bareiß warnte davor, Reisen unnötig schwer zu machen. «Wir können die Menschen ja nicht dauerhaft zu Hause festhalten.»

Auf den spanischen Balearen - zu denen auch die von Deutschen besonders geschätzte Insel Mallorca gehört - war der Sieben-Tage-Inzidenzwert zu Beginn der Woche unter die Marke von 50 gefallen. Dies bedeutet, dass binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner weniger als 50 neue Infektionen gemeldet wurden.

Die 50er-Marke ist eines der Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Seit Mitte August vergangenen Jahres gilt auf dieser Grundlage für Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. In Deutschland lag der Sieben-Tage-Wert am Mittwoch knapp unter 60. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Umfrage: Reisebereitschaft ist ungebrochen

Die Reisebereitschaft, auch in Zeiten von Corona, ist ungebrochen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus. 39 Prozent der Deutschen, die grundsätzlich verreisen, wollen auf jeden Fall im Jahr 2021 noch eine Urlaubsreise machen.

Griechenland öffnet den Tourismus ab 14. Mai

Urlauber aus den anderen EU-Staaten werden ab 14. Mai ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen und Urlaub machen können. Touristen müssen allerdings entweder geimpft sein oder einen PCR-Corona-Test vorzeigen.

Lufthansa will Vorkasse für Flugtickets beibehalten

Der Lufthansa-Konzern will die Vorkasse für Flugtickets beibehalten. Diese sei wie bei der Bahn, dem öffentlichen Nahverkehr oder Veranstaltungen weltweit gängige Praxis und nutze Fluggesellschaften und Kunden gleichermaßen.

Tui-Chef Joussen hört «gute Signale» für den Sommerurlaub

Die Erholung des Tourismus verläuft wegen der Corona-Lage zäher als vermutet. Für Tui-Chef Joussen hängt jetzt vieles an einer möglichst raschen «Durchimpfung» - sofern genügend Menschen mitmachen. Auch die Rückzahlung erster Staatshilfen soll sich nicht unnötig lang ziehen.

Verband: Reisebuchungen für Sommer brechen um drei Viertel ein

Die deutsche Tourismusbranche stellt sich angesichts der Corona-Pandemie auf ein weiteres schwieriges Jahr ein. Die Buchungen für 2021 seien deutlich schlechter als die schon schlechten Zahlen vom Vorjahr, sagte Michael Frenzel, Chef des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft.

Tui-Chef Joussen will Sputnik-Impfstoff

Tui-Chef Fritz Joussen spricht sich dafür aus, bei der möglichst raschen «Durchimpfung» der Bevölkerung gegen das Corona-Virus dem Präparat Sputnik V aus Russland mehr Chancen zu geben.

Malta will Urlauber mit 200-Euro-Rabatt in die Hotels locken

Maltas Regierung will den Neustart des Tourismus nach dem Corona-Stopp mit Geldgeschenken an Urlauber ankurbeln. Die ersten 35 000 Touristen, die für die Sommersaison einen Urlaub auf Malta buchen, könnten Rabatte von jeweils bis zu 200 Euro erhalten, kündigte der Tourismusminister an.

Hohe Nachfrage bei Anlegern: Tui besorgt sich weiteres Geld

Der Reisekonzern Tui beschafft sich in der Corona-Krise neues Geld von Anlegern. Das Unternehmen platzierte am Freitag eine Wandelanleihe im Umfang von 400 Millionen Euro. Wegen der hohen Nachfrage habe das Unternehmen dabei die Option gezogen, das Volumen zu erhöhen.

Kein Camping-Urlaub auf Fehmarn - Eilantrag in Karlsruhe abgewiesen

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag dreier Klägerinnen abgewiesen​​​​​​​, die drei Monate in einem Wohnwagen auf der Insel Fehmarn verbringen wollten. Die Corona-Verordnung von Schleswig-Holstein erlaubt nur Dauercamping, die Mietzeit muss dann mindestens fünf Monate betragen.

Tui will sich noch mehr Geld beschaffen

Der Reisekonzern Tui will sich nach seiner Rettung durch den Staat in der Corona-Krise noch mehr Geld von Anlegern besorgen. Das Unternehmen plant, bei Investoren eine Wandelanleihe im Umfang von rund 350 Millionen Euro zu platzieren.