Bislang keine Stornowelle in Rheinland-Pfalz

| Tourismus Tourismus

Die nach der Unwetterkatastrophe im Ahrtal von anderen Tourismusregionen befürchtete Stornowelle von Urlaubern ist bislang ausgeblieben. «Flächendeckende Stornierungen in ganz Rheinland-Pfalz sind nicht zu verzeichnen», teilte die Marketinggesellschaft Rheinland-Pfalz Tourismus (RPT) am Donnerstag mit.

Es habe bei Gästen vereinzelt Verunsicherung rund um das Ausmaß der Flutkatastrophe gegeben. So seien auch Einschränkungen für den Urlaub vor Ort oder bei der Anreise für nicht betroffene Regionen befürchtet worden. «Diese anfänglichen Befürchtungen, ganz Rheinland-Pfalz sei von den Überflutungen betroffen, konnten mittlerweile ausgeräumt werden», sagte die stellvertretende RPT-Geschäftsführerin Anja Wendling. «Außer in das Ahrtal können Gäste in alle anderen Regionen problemlos und sicher reisen.»

Diese Botschaft müsse auch in der Kommunikation verstärkt übermittelt werden. «Verunsicherungen und Unklarheiten über die Situation in Rheinland-Pfalz schaden den Gastgebern und Touristikern», sagte sie. Diese bräuchten nach der langen Zwangspause durch die Corona-Pandemie eine erfolgreiche Sommersaison. Das bedeute keinesfalls, dass die Situation im Ahrtal vergessen sei. Die RPT werde dort beim Wiederaufbau der touristischen Infrastruktur mit anpacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.

In Rottweil wird am kommenden Freitag die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ eröffnet. Die Brücke überspannt das Neckartal auf einer Länge von 606 Metern und gilt damit als längste Hängebrücke ihrer Art in Baden-Württemberg.

Sylt, Usedom, Norderney: Mobiles Arbeiten mit Meerblick ist auch in SH, MV und Niedersachsen möglich. Neben strandnahen Coworking-Plätzen gibt es dafür mancherorts auch spezielle Strandkörbe.

Leere Betten in Wien, Stornowellen in Zürich, wenig Auswirkungen in Spanien und Italien: Warum der Iran-Krieg Asien-Reisende fernhält und welche Folgen das für Hotels und Händler in Europa hat.