Bislang keine Stornowelle in Rheinland-Pfalz

| Tourismus Tourismus

Die nach der Unwetterkatastrophe im Ahrtal von anderen Tourismusregionen befürchtete Stornowelle von Urlaubern ist bislang ausgeblieben. «Flächendeckende Stornierungen in ganz Rheinland-Pfalz sind nicht zu verzeichnen», teilte die Marketinggesellschaft Rheinland-Pfalz Tourismus (RPT) am Donnerstag mit.

Es habe bei Gästen vereinzelt Verunsicherung rund um das Ausmaß der Flutkatastrophe gegeben. So seien auch Einschränkungen für den Urlaub vor Ort oder bei der Anreise für nicht betroffene Regionen befürchtet worden. «Diese anfänglichen Befürchtungen, ganz Rheinland-Pfalz sei von den Überflutungen betroffen, konnten mittlerweile ausgeräumt werden», sagte die stellvertretende RPT-Geschäftsführerin Anja Wendling. «Außer in das Ahrtal können Gäste in alle anderen Regionen problemlos und sicher reisen.»

Diese Botschaft müsse auch in der Kommunikation verstärkt übermittelt werden. «Verunsicherungen und Unklarheiten über die Situation in Rheinland-Pfalz schaden den Gastgebern und Touristikern», sagte sie. Diese bräuchten nach der langen Zwangspause durch die Corona-Pandemie eine erfolgreiche Sommersaison. Das bedeute keinesfalls, dass die Situation im Ahrtal vergessen sei. Die RPT werde dort beim Wiederaufbau der touristischen Infrastruktur mit anpacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wandern ist nicht nur eine beliebte Freizeitaktivität in der Natur. Es bringt auch Geld in ländliche Regionen. Touristiker ersinnen daher neue Angebote rund ums Wandern - auch in extremen Varianten.

Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Evaneos beleuchtet das Reiseverhalten der Deutschen in den kommenden Jahren und zeigt auf, welche Aktivitäten und Kriterien die Urlaubsplanung prägen.

Fast 44 Prozent für die als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD bei der Landtagswahl. Schreckt das Touristen ab? Diese Stimmen kommen aus dem Harz.

Eine neue Auswertung von Fit Reisen zeigt, welche deutschen Berge auf Instagram am häufigsten geteilt werden und wo Wanderer noch Ruhe finden.

Dertour hat das Reiseverhalten für den Sommer 2026 analysiert und verzeichnet einen gestiegenen Last-Minute-Anteil sowie stabile Präferenzen bei Luxus- und All-inclusive-Reisen.

Wald, Wartburg, Weimar - das verbinden viele Touristen mit Thüringen. Doch der Tourismus im Freistaat hat sich in den vergangenen zehn Jahren nur verhalten entwickelt. Wie sich das ändern soll.

Alltours verzeichnet seit fünf Jahren ein jährliches Wachstum der bis September eingegangenen Fernreisebuchungen. Als Reaktion erweitert der Veranstalter sein Programm für die Wintersaison mit neuen Hotels, Flugverbindungen und ausgebauten Rundreisen.

Eine aktuelle Auswertung zeigt die häufigsten Reisebeschwerden österreichischer Urlauber im Sommer 2026, wobei vor allem die Themen Flugreisen, Unterkünfte und Mietwagen mit Frust verbunden waren.

Wieder einmal darf sich der Europa-Park über die Auszeichnung zum «besten Freizeitpark der Welt» freuen. Dabei setzt er sich erneut gegen namhafte Konkurrenz durch.

Meta hat mit Muse einen persönlichen KI-Agenten gestartet, der in den USA unter anderem Reisen suchen und buchen kann. Für Flüge greift Muse über Duffel auf Angebote von mehr als 500 Fluggesellschaften zu, während Hotels bislang über den offenen Internetzugang gesucht werden.