Bislang keine Stornowelle in Rheinland-Pfalz

| Tourismus Tourismus

Die nach der Unwetterkatastrophe im Ahrtal von anderen Tourismusregionen befürchtete Stornowelle von Urlaubern ist bislang ausgeblieben. «Flächendeckende Stornierungen in ganz Rheinland-Pfalz sind nicht zu verzeichnen», teilte die Marketinggesellschaft Rheinland-Pfalz Tourismus (RPT) am Donnerstag mit.

Es habe bei Gästen vereinzelt Verunsicherung rund um das Ausmaß der Flutkatastrophe gegeben. So seien auch Einschränkungen für den Urlaub vor Ort oder bei der Anreise für nicht betroffene Regionen befürchtet worden. «Diese anfänglichen Befürchtungen, ganz Rheinland-Pfalz sei von den Überflutungen betroffen, konnten mittlerweile ausgeräumt werden», sagte die stellvertretende RPT-Geschäftsführerin Anja Wendling. «Außer in das Ahrtal können Gäste in alle anderen Regionen problemlos und sicher reisen.»

Diese Botschaft müsse auch in der Kommunikation verstärkt übermittelt werden. «Verunsicherungen und Unklarheiten über die Situation in Rheinland-Pfalz schaden den Gastgebern und Touristikern», sagte sie. Diese bräuchten nach der langen Zwangspause durch die Corona-Pandemie eine erfolgreiche Sommersaison. Das bedeute keinesfalls, dass die Situation im Ahrtal vergessen sei. Die RPT werde dort beim Wiederaufbau der touristischen Infrastruktur mit anpacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.