Camping-Boom weiter ungebrochen

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Camping liegt seit Jahren im Trend, doch die Corona-Pandemie hat die Lust am Campen nochmal gesteigert sowie für weitere Zielgruppen zugänglich gemacht. Letzteres bestätigt unter anderem ein Blick in die Anzahl der Neuzulassungen der Reisemobile. Im vergangenen Jahr 2021 verzeichnete der Caravaning Industrie Verband (CIVD) 81.420 neue Wohnmobile, was ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neues Rekordergebnis darstellt.

In den letzten vier Jahren haben sich die Neuzulassungen der Reisemobile in Deutschland damit mehr als verdoppelt. Insgesamt sind rund 1,6 Millionen Freizeitfahrzeuge, das heißt Wohnmobile und Wohnwagen, in Deutschland zugelassen. Maximilian Möhrle, Geschäftsführer von camping.info dazu: "Die Nachfrage ist nach wie vor sehr hoch. Dass es nicht noch mehr Freizeitfahrzeuge auf den Straßen gibt, ist auch der Knappheit an Rohstoffen und den pandemiebedingten Lieferengpässen in der Fahrzeugindustrie zuzuschreiben."

Ferner zeigen die steigenden Buchungszahlen auf camping.info, dass Camping stark im Trend liegt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten bisher in jedem Monat mehr Buchungen verzeichnet werden. Allein im Juni misst das Berliner Reiseportal ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2021. Auffällig ist auch, dass es für die Saison 2022 mehr Frühbucher gab. 

Maximilian Möhrle, Geschäftsführer von camping.info: “Betrachtet man die beliebtesten Reiseländer, so gibt es in Frankreich noch die mit Abstand am meisten Campingplätze mit Verfügbarkeiten. Sowohl an der Atlantikküste im Westen, wie in der Bretagne oder in der Normandie, als auch an der östlichen Mittermeerküste in Languedoc-Roussillon oder an der Côte d'Azur gibt es im August noch freie Plätze. Trotz etwas weniger Auswahlmöglichkeiten ist auch in Italien, Deutschland, Holland oder Österreich ein spontaner Sommerurlaub im August noch möglich.


 

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