Corona-Folgen: Bus-Anbieter Greyhound stellt alle Routen in Kanada ein

| Tourismus Tourismus

US-Busanbieter Greyhound macht sein Kanada-Geschäft dicht. «Ein volles Jahr ohne Umsatz hat es leider unmöglich gemacht, den Betrieb fortzusetzen. Vielen Dank an unsere engagierten Mitarbeiter für ihr Engagement und ihren Service sowie an unsere Kunden, die sich in besseren Zeiten für Greyhound Kanada entschieden haben», teilte das Unternehmen mit. Die Entscheidung trete mit sofortiger Wirkung in Kraft.

In den USA ist der Greyhound-Bus längst eine Transport-Legende mit über 100 Jahren Geschichte, in denen die Firma das Land zwischen Pazifik und Atlantik zusammenbrachte. Im noch größeren Kanada mit deutlich weniger Einwohnern gestaltete sich das Geschäft dabei sehr schwierig. Bereits 2018 stellte Greyhound seine Routen im Westen des Landes ein und nannte eine rückläufige Zahl an Kunden und die Konkurrenz durch andere Busunternehmen und Züge als Gründe.

Die Corona-Pandemie habe die Nachfrage auf den restlichen Strecken dann um 95 Prozent einbrechen lassen - im Mai 2020 hatte Greyhound sich deshalb dafür entschieden, die Fahrten vorläufig auszusetzen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.

Tui spürt weiterhin die Folgen des Iran-Kriegs, viele Menschen buchen ihren Urlaub zudem später. Doch es gibt auch Lichtblicke. Was erwartet Europas größter Reisekonzern für die Wintersaison?