DER Reisebüro kauft 25 Galeria-Reisebüros

| Tourismus Tourismus

Die Reisebüro-Kette DER Reisebüro nutzt die Corona-Krise für den Ausbau ihres bundesweiten Netzes an Urlaubsexperten. Wie das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt mitteilte, wechseln 25 Filialen des Reiseanbieters Galeria Reisen von Atrys I unter das Dach der DER Reisebüros.

Der Kaufvertrag wurde am 13. Juli 2020 unterzeichnet. Übernommen werden zugleich die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive der 12 Auszubildenden. DER Reisebüro ist das Reisebüro-Filialnetz der zur REWE Group gehörenden DER Touristik in Deutschland mit dem Leitveranstalter Dertour.

Die 25 Filialen schließen bislang weiße Flecken im Vertriebsnetz von DER Reisebüro, beziehungsweise stärken sie die Reisebüro-Kette in besonders umsatzstarken Gebieten. Die hinzugekauften Reisebüros gehörten ursprünglich zu den Thomas Cook-Reisebüros und waren im November 2019 von Galeria Karstadt Kaufhof übernommen worden.

Sören Hartmann, CEO DER Touristik Group, sagt: „Wir verstehen die Corona-Krise auch als Chance für unseren deutschen Leitveranstalter Dertour und unseren profilierten Reisevertrieb. Wir werden uns jetzt dort stärken, wo wir für unsere Kunden echten Mehrwert bieten können.“

Andreas Heimann, Chief Sales Officer (CSO) DER Touristik Central Europe, betont: „Die 25 hinzugewonnenen Reisebüros ergänzen unser Filialnetz ideal. Ihre Lage und ihr Umfeld sind überzeugend. Mit den Mitarbeitern und Auszubildenden gewinnen wir sehr erfolgreiche Reiseexperten hinzu, mit denen wir gemeinsam unseren Neustart nach dem Corona-Lockdown gestalten werden. Ich bin davon überzeugt: Nie war der Rat von Reiseexperten wertvoller als heute.“

Die Übernahme erfolgt zum 1. August 2020. Sie ist vom Bundeskartellamt bereits genehmigt und steht unter dem Vorbehalt der Closing Conditions. Über den Kaufpreis machten beide Seiten keine Angaben.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.