Deutsche Bahn und Bundesländer werben gemeinsam für Deutschland-Tourismus

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Bahn hat erstmals gemeinsam mit den Marketingorganisationen aller 16 deutschen Bundesländer eine großangelegte Kampagne unter dem Motto „Entdecke Deutschland“ gestartet. Auf den ersten Blick spielt die Kampagne mit dem Fernweh und zeigt Sehnsuchtsziele vieler Deutscher – die Motive sind aber ausschließlich Reiseziele in Deutschland. So ist zum Beispiel Sachsen mit vier Zielen in die Kampagne eingebunden.

So sind das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, das Sandsteinpanorama mit der Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz, das barocke Dresden sowie die Kulturlandschaft der Sächsischen Weinstraße Sachsen in die DB-Kampagne integriert. Als eine von insgesamt nur vier deutschen Destinationen wird das Bundesland zudem in einem landesweiten TV-Spot der Deutschen Bahn dabei sein.

„Wir freuen uns, im Schulterschluss mit den Marketingorganisationen der 16 Bundesländer in diesem Sommer Lust auf Urlaub in der Heimat zu machen“, sagt Stefanie Berk, Marketingvorständin bei DB Fernverkehr, und Jürgen Kornmann, Leiter Konzernmarketing der DB, ergänzt: „Die Kampagne zeigt mit einem sympathischen Augenzwinkern, dass es nicht immer Patagonien oder die Karibik sein muss, wenn man Bayern oder die Ostsee vor der Haustüre hat.“

„Man muss nicht immer ins Ausland reisen, um tolle Ziele zu entdecken. Mit geballter Kraft für Urlaub im eigenen Land zu werben, ist punktgenau zum Beginn der Sommerferien in Deutschland das richtige Signal. Die Kampagne führt vor Augen, welche reizvollen Reiseziele es im eigenen Land zu entdecken gibt und per Bahn erreicht werden können. Durch die Vernetzung mit unserer eigenen neuen Kampagne www.erlebe-dein-sachsen.de und der bundesweiten Kampagne ‚Entdecke Deutschland‘ können einzigartige Synergien erzielt werden“, sagte die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Veronika Hiebl, am Montag in Dresden.

Bis in den September wird die Kampagne crossmedial in TV, Online Kanälen und Print ausgespielt. Die Landes-Marketingorganisationen bündeln die Informationen zu den Städten und Tourismusregionen unter www.entdecke-deutschland.de, auf die von der Landingpage der DB verlinkt wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.