Deutsche Bahn will weniger Plastik und mehr Recycling

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Bahn will weniger Plastikmüll produzieren und Abfälle besser aufbereiten. Ab Juni wird dazu das Plastikbesteck für Essen zum Mitnehmen in der Bordgastronomie der Fernzüge durch zertifiziertes Holzbesteck ersetzt. Damit setze die Bahn für etwa eine halbe Million Bestecke pro Jahr auf einen nachwachsenden Rohstoff, teilte der Konzern am Sonntag in Berlin mit.

Zugleich will die Bahn das System der Abfalltrennung und -aufbereitung verbessern mit dem Ziel, 85 Prozent der Abfälle als sauber getrennte Wertstoffe für das Recycling zur Verfügung zu stellen. Das bisherige Trennungssystem mit rund 6000 Abfallbehältern in den Bahnhöfen und Fernzügen werde dazu vereinfacht, hieß es. Dienstleister übernehmen dann Sortierung und Recycling.

«Smarte Alternativen zu Kunststoff sowie ein verbessertes Recycling schützen unseren Planeten und zeugen von Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen», erklärte Bahn-Chef Richard Lutz. «Im Europäischen Jahr der Schiene 2021 ist ein neues System der Abfalltrennung und -entsorgung bei der DB zugleich ein richtiger Schritt auf dem Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.