Deutsche Küstenorte zu Ferienbeginn schon gut ausgelastet

| Tourismus Tourismus

Die Küstenorte in Schleswig-Holstein zeigen sich zufrieden mit dem Start in die Sommerferien. Nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben in der letzten Woche auch in Berlin, Brandenburg und Hamburg die Ferien begonnen. «Das Wochenende lief hervorragend», berichtet Olaf Raffel vom Tourismus Marketing in Büsum. Schon jetzt seien die Unterkünfte zu über 90 Prozent ausgelastet. Der große Ansturm werde jedoch vor allem im Juli und August erwartet. Dennoch macht sich Raffel kaum Sorgen über einen zu großen Andrang. Die Kapazitäten und die Fläche seien da.

 

 

 

Ähnlich sieht es auf der Insel Föhr aus. «Es ist eigentlich schon seit Pfingsten sehr viel los», sagt Anna Preißler von Föhr Tourismus. Die Fähren auf die Insel und auch die Unterkünfte seien nahezu ausgebucht. In Wyk oder auf der Strandpromenade könne es zwar etwas voller werden, «ansonsten verläuft es sich aber auf der Inseln sehr gut», so Preißler.

Auch auf der anderen Seite Schleswig-Holsteins, an der Ostsee, ist das Feriengeschäft in vollem Gange. Der Tourismusdirektor von Fehmarn, Oliver Behncke, freut sich über ein gut besuchtes Wochenende: «Wir haben eine Auslastung von 90 bis 95 Prozent.» Damit sei das Geschäft vergleichbar mit dem in einem normalen Jahr zu Beginn der Sommerferien. «Wir sind froh, dass es endlich wieder so ist», sagt Behncke.

Probleme mit den noch geltenden Corona-Regeln gebe es nicht, sind sich alle Befragten einig. Die ab Montag geltenden weiteren Lockerungen, etwa zur Test-Frequenz bei Urlaubern, würden zusätzliche Entspannung bringen. Touristen müssen dann nur noch vor der Anreise sowie einmalig nach 72 Stunden einen Corona-Test machen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.