Deutsche Urlauber wünschen sich Erholung und Entlastung

| Tourismus Tourismus

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Wie das Unternehmen auf Basis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov mitteilt, definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Demnach beziffern 30 Prozent der Befragten den Begriff Luxus im Urlaub vor allem mit Zeit zur Erholung und Entschleunigung. Dieser Wert liegt deutlich vor dem Kriterium eines hohen Komforts, welches von 17 Prozent genannt wird. Bei den Kriterien für echten Luxus verweist das Unternehmen auf 53 Prozent der Befragten, die das Gefühl anführen, sich um nichts kümmern zu müssen.

Darüber hinaus schätzen 40 Prozent der Umfrageteilnehmer den Umstand, während der Urlaubsreise nicht kochen zu müssen. Weitere 28 Prozent der Befragten empfinden es als Luxus, wenn die Planung und Organisation der Reise weitgehend abgegeben werden können. Die Ergebnisse verdeutlichen nach Unternehmensangaben, dass mentale Entlastung und Zeitgewinn gegenüber klassischen Luxusgütern im Vordergrund stehen.

Bedeutung von Clubkonzepten

Die Robinson Club GmbH und TUI Magic Life beobachten nach eigenen Angaben seit Jahren, dass Reisende nach Urlaubskonzepten suchen, die organisatorische Aufgaben minimieren. Das Angebot von Gastronomie, Sport- und Freizeitangeboten, Kinderbetreuung sowie Unterhaltung an einem Ort reduziere den Planungsaufwand der Gäste.

„Die Studie zeigt deutlich: Luxus im Urlaub wird für viele Menschen zunehmend zum Gegenentwurf eines oft eng getakteten Alltags. Zeit für sich selbst, gemeinsame Erlebnisse mit Familie und Freunden sowie die Möglichkeit, Verantwortung zeitweise abzugeben, gewinnen an Bedeutung. Deshalb hat es für uns weiterhin Priorität, neben erstklassigen Urlaubserlebnissen vor allem Services anzubieten, die unseren Gästen Zeit schenken und den Cluburlaub so unkompliziert wie möglich machen“, erklärt Bernd Mäser, Geschäftsführer der Robinson Club GmbH.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.