Deutsche verreisen öfter und kürzer

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Das Reiseverhalten in Deutschland hat sich in den vergangenen drei Jahren spürbar gewandelt. Laut einer aktuellen Klarna-Untersuchung gaben 59 Prozent der Befragten an, ihre Reisegewohnheiten angepasst zu haben. Der traditionelle Jahresurlaub verliert demnach zunehmend an Bedeutung. Für das Jahr 2026 plant fast jeder vierte Befragte, genauer gesagt 22 Prozent, häufiger als in den Vorjahren zu verreisen.

Trend zu mehreren kurzen Urlaubsreisen

Die statistischen Details der Erhebung verdeutlichen die regionalen beziehungsweise strukturellen Verschiebungen bei den Urlaubsformen. Insgesamt 29 Prozent der Umfrageteilnehmer setzen mittlerweile verstärkt auf mehrere Kurztrips anstelle einer einzigen großen Jahresreise. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das buchungstechnische Verhalten, da 21 Prozent der Deutschen gezielt Last-Minute-Angebote nutzen, um von günstigeren Preisen zu profitieren. Zudem kombinieren zwölf Prozent der Befragten geschäftliche Reisen mit privaten Freizeitaufenthalten.

Nach Angaben des Unternehmens ermöglichen flexible Arbeitsmodelle und das Arbeiten von unterwegs diese spontanen Reisen. Die Finanzexpertin von Klarna, Karoline Bliemegger, betont in der Mitteilung die veränderten Anforderungen an die Reisekasse. Durch die Verteilung der Kosten über das gesamte Jahr hinweg wird das Budget schwerer überblickbar. Bliemegger erklärt hierzu: „Ein einzelner Kurztrip klingt immer bezahlbar - bis man das dritte Wochenende im Quartal bucht“.

Auf separaten Konten sparen

Als Lösung empfiehlt die Expertin einen kontinuierlichen Sparrhythmus mit monatlichen Festbeträgen auf separaten Konten: So wächst das Reisebudget Monat für Monat mit - und wenn der nächste spontane Kurztrip kommt, weiß man sofort, was drin ist, ohne den Alltag anzufassen“. 

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