Deutscher Tourismuspreis 2020 im Zeichen der Corona-Bewältigung

| Tourismus Tourismus

Seit über 15 Jahren wird der Deutsche Tourismuspreis für Innovationskraft und Kreativität im Deutschlandtourismus vergeben. Qualitäten, die gerade zu Corona-Zeiten besonders gefragt sind. Deswegen hat der Deutsche Tourismusverband (DTV) sich dazu entschieden, den Preis für dieses außergewöhnliche Jahr in veränderter Form zu vergeben.

Dazu sagt Norbert Kunz, Geschäftsführer des DTV: „Nach einigen Diskussionen darüber, ob es 2020 überhaupt angebracht ist, einen Deutschen Tourismuspreis zu vergeben, haben wir uns bewusst dafür entschieden. Denn gerade diese Auszeichnung für innovative Lösungsansätze soll jene Ideen und Projekte auf die Bühne holen, die mehr denn je Außerordentliches beim Neustart des Deutschlandtourismus geleistet haben.“

Gesucht werden Lösungen zur Sicherung des eigenen Betriebs, zur Unterstützung anderer oder zur Neujustierung des eigenen Geschäftsmodells. Um der besonderen Belastung der Branche Rechnung zu tragen, wird die Teilnahme am Deutschen Tourismuspreis in diesem Jahr einmalig kostenfrei erfolgen. Die Anmeldung ist von 1. Juli bis 31. August 2020 unter www.deutschertourismuspreis.de möglich. Eine Jury wählt im Anschluss die besten Einreichungen, die im Zuge des Deutschen Tourismustages 2020 am 5. November 2020 in Mainz präsentiert werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.

 

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.