Die Airbnb-Reisetrends für Sommer 2019

| Tourismus Tourismus

Pünktlich zum Saisonstart veröffentlicht Airbnb die Top-Reiseziele und Trends der deutschen Urlauber für den Sommer 2019. Während Reisen in die Hauptstädte Europas insgesamt am häufigsten gebucht werden, gehören Istanbul, Kiev und Marrakesch zu den Trend-Destinationen mit dem größten Buchungszuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb Deutschlands führen Städte wie Wernigerode, Dortmund und Bad Schandau das Trend-Ranking mit dem größten Wachstum in den Buchungszahlen an. Getreu dem Motto „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein” verbringen Familien ihren Sommerurlaub in diesem Jahr am liebsten in den Küstenregionen Schwedens und Deutschlands.

Reise durch Europa: Städtetrips am häufigsten gebucht
Ob Eintauchen in die Berliner Clubkultur, Wellenreiten in Lissabon oder Schlemmen durch die Wiener Küche: Jede der europäischen Hauptstädte lockt mit einem ganz eigenen Flair. Kein Wunder also, dass Städtetrips bei Reisenden in diesem Sommer besonders hoch im Kurs stehen.

Top 10 Destinationen der deutschen Reisenden:

  1. Berlin, Deutschland
  2. Lissabon, Portugal
  3. Hamburg, Deutschland
  4. Wien, Österreich
  5. Prag, Tschechien
  6. Paris, Frankreich
  7. London, England
  8. Kopenhagen, Dänemark
  9. Amsterdam, Niederlande
  10. Barcelona, Spanien

Internationale Reiseziele: Diese Orte liegen im Trend
Istanbul, die türkische Stadt am Bosporus, führt das Ranking der internationalen Trend-Reiseziele an. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Buchungen hier um 267 Prozent gestiegen. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiev verbucht 236 Prozent mehr Übernachtungen als im Sommer 2018. Auch Marrakesch mit seinen labyrinthartigen Gassen und den farbenfrohen Souks zieht Gäste aus Deutschland mit einem Buchungswachstum von 184 Prozent noch stärker in seinen Bann. Auch viele deutsche Orte finden sich in den „most trending” internationalen Reisezielen dieser Saison.

Top 10 der internationalen Trends der deutschen Reisenden:

  1. Istanbul, Türkei (267 %)
  2. Dortmund, Deutschland (241 %)
  3. Kiev, Ukraine (236 %)
  4. Leiden, Niederlande (194 %)
  5. Marrakesch, Marokko (184 %)
  6. Knokke-Heist, Belgien (170 %)
  7. Bochum, Deutschland (164 %)
  8. Essen, Deutschland (158 %)
  9. Weimar, Deutschland (157 %)
  10. Braunlage, Deutschland (155 %)

Nationale Reiseziele: Diese Orte liegen im Trend
27 Prozent der Deutschen verbringen ihren Haupturlaub am liebsten in Deutschland – so die Ergebnisse einer kürzlich von Airbnb veröffentlichten Reisestudie. Welche Orte hier in diesem Sommer besonders angesagt sind, zeigt das Ranking mit der jeweiligen Angabe zum Buchungswachstum.

Top 10 der nationalen Trends der deutschen Reisenden:

  1. Wernigerode, Sachsen-Anhalt (282 %)
  2. Dortmund, Nordrhein-Westfalen (241 %)
  3. Bad Schandau, Sachsen (179 %)
  4. Bochum, Nordrhein-Westfalen (164 %)
  5. Magdeburg, Sachsen-Anhalt (160 %)
  6. Essen, Nordrhein-Westfalen (158 %)
  7. Weimar, Thüringen (157 %)
  8. Braunlage, Niedersachsen (155 %)
  9. Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen (154 %)
  10. Erfurt, Thüringen (152 %)

Ab in den Norden: Diese Ziele liegen für Familienurlaube im Trend
Ob schwedische Kinderliteratur einen Einfluss auf die Auswahl des Reiseziels für den Urlaub mit Kind und Kegel hat? Mit Kalmar, Göteborg, Västervik und Ystad ist Schweden gleich mit vier Orten in den Top 10 vertreten. Aber auch Belgien, die Niederlande, Irland und Schottland sind in dieser Saison für Familienurlaube besonders angesagt. Angeführt wird das Trend-Ranking für Familienurlaube von Binz (136 %), dem größten Seebad auf der Insel Rügen.

Top 10 der internationalen Trends für reisende Familien aus Deutschland:

  1. Ostseebad Binz, Deutschland (136 %)
  2. Kalmar, Schweden (126 %)
  3. Göteborg, Schweden (118 %)
  4. Stralsund, Deutschland (111 %)
  5. Ostend, Begien (110 %)
  6. Västervik, Schweden (107 %)
  7. Noordwijkerhout, Niederlande (104 %)
  8. Ystad, Schweden (103 %)
  9. Gaillimh, Irland (100 %)
  10. Fort William, Schottland (97 %)

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.