Die beliebtesten deutschen Inseln und Strände bei Airbnb

| Tourismus Tourismus

Airbnb hat das Reiseverhalten für den Sommer 2026 analysiert und dabei ermittelt, welche deutschen Inseln und Strandorte gemessen an der Entwicklung der Suchanfragen am stärksten an Beliebtheit gewonnen haben. Die Auswertung zeigt eine deutliche Dominanz der Ostseeregion, die acht der zehn Plätze im Ranking belegt.

Angeführt wird die Liste vom Seebad Bansin auf der Insel Usedom. Den zweiten Platz nimmt die Insel Hiddensee ein, gefolgt von Göhren auf der Insel Rügen. Die weiteren Plätze in den Top 10 verteilen sich auf Pellworm, Koserow, Timmendorfer Strand, Poel, Sellin, Cuxhaven sowie Scharbeutz.

Bei der geografischen Verteilung der gefragten Destinationen liegt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit sechs Orten vorn. Schleswig-Holstein ist mit drei Standorten vertreten, während Niedersachsen eine Destination in den Top 10 stellt. Laut Airbnb übertreffen die Buchungen deutscher Gäste für Inlandsreisen in diesem Sommer die Vergleichswerte des Vorjahres und weisen ein deutlich schnelleres Wachstum auf als Buchungen für Reisen in das Ausland.

Herkunft der Gäste variiert je nach Reiseziel

Die Analyse der Suchanfragen offenbart unterschiedliche regionale Herkunftsquellen der interessierten Gäste. Wer nach Unterkünften in Bansin sucht, stammt laut den Daten häufig aus dem Salzlandkreis, dem Saalekreis, aus Bremen, München sowie dem Teutoburger Wald. Interessenten für Hiddensee reisen überwiegend aus Berlin, Dresden, Hamburg und dem Havelland an. Die Suche nach Göhren erfolgt gehäuft aus den Regionen Berlin, Essen, Paderborn, Leipzig und Meißen.

Neben der Beliebtheit hat die Plattform die durchschnittlichen Übernachtungspreise der Destinationen ausgewertet. Die Liste der Orte mit den niedrigsten Preisen führen Poel, Cuxhaven, Borkum, Göhren und Norddorf auf Amrum an. Weitere Destinationen mit vergleichsweise niedrigen Durchschnittspreisen sind Ahlbeck auf Usedom, Büsum, Koserow, Pellworm sowie Wittdün auf Amrum.

Die erhobenen Daten beziehen sich auf die Entwicklung der nationalen und internationalen Suchanfragen. In Bezug auf Unterkünfte verweist Airbnb zudem auf sogenannte Gäste-Favoriten, deren Einstufung auf Bewertungen und Daten zur Zuverlässigkeit aus mehr als einer halben Milliarde Reisen basiert.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.

Der Edersee ist mitten in den Ferien nur noch zu rund einem Fünftel gefüllt. Wassersport geht kaum noch, Betriebe melden teils 50 Prozent Umsatzminus. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.

Über Airbnb, Booking.com und Expedia wurden 2025 insgesamt 68,3 Millionen Übernachtungen in deutschen Ferienwohnungen und -häusern gebucht. Die Daten ergänzen die amtliche Tourismusstatistik insbesondere um kleinere Anbieter.

Mitten in der Hauptreisezeit fordern Tausende auf Mallorca ein Ende des Massentourismus. Es ist nicht der erste Protest. Warum die Inselbewohner auf die Barrikaden gehen.

Die Lagunenstadt macht 2026 mit Tagesbesuchern Einnahmen in Rekordhöhe. Nächstes Jahr geht es wohl weiter mit der Gebühr. Der neue Bürgermeister spricht sogar schon von noch höheren Preisen und bringt bis zu 50 Euro ins Gespräch.

Karls hat kürzlich sein erstes Erlebnisdorf in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Standort in Oberhausen verbindet bekannte Attraktionen des Unternehmens mit eigens für das Ruhrgebiet entwickelten Angeboten.