Die beliebtesten Radwege Deutschlands

| Tourismus Tourismus

Der Weserradweg führt das Ranking der beliebtesten Radfernwege in Deutschland auch im Jahr 2026 an. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Portals BeyondCamping hervor, für die über 700 Routen analysiert wurden. Die Analyse basiert auf den monatlichen Suchanfragen bei Google sowie der Anzahl der verwendeten Schlagworte auf der Plattform Instagram. Mit 18.100 Suchanfragen belegt die Strecke von Hannoversch Münden bis Cuxhaven den ersten Platz, gefolgt vom Elberadweg mit 14.800 Anfragen.

Wasserläufe bestimmen Auswahl 

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist die Präferenz für Strecken entlang von Gewässern. Nach Angaben des Portals verfügen sieben der zehn am häufigsten gesuchten Radwege über den Namen eines Gewässers in ihrer Bezeichnung. Insgesamt folgen sogar alle Strecken der Top-Zehn-Liste vollständig oder in weiten Teilen einem Wasserlauf. Julia, eine Expertin des Portals, führt dies in der Mitteilung darauf zurück, dass Radreisende gezielt nach naturnahen Strecken suchen, die zudem oft über ein entspanntes Höhenprofil verfügen.
 

Süddeutschland dominiert 

Trotz der Beliebtheit flacher Flussradwege verzeichnet die Analyse ein starkes Interesse an Routen im Süden der Bundesrepublik. Sechs der zehn meistgesuchten Radwege befinden sich in Süddeutschland. Wie der Veranstalter mitteilt, führt allein durch Bayern die Hälfte der Top-Zehn-Strecken. Die regionalen Unterschiede spiegeln sich auch im Schwierigkeitsgrad wider: Während der Weserradweg als leicht eingestuft wird, gilt die Romantische Straße aufgrund von 4.000 Höhenmetern im Aufstieg als schwer.

Neckartalradweg einziger Aufsteiger

In der Zusammensetzung der beliebtesten Wege gab es im Vergleich zum Vorjahr nur eine Veränderung. Der Neckartalradweg ist neu in die Liste der zehn meistgesuchten Routen aufgerückt, während der Saaleradweg nicht mehr vertreten ist. Auf den weiteren vorderen Plätzen rangieren der Moselradweg mit 12.100 Suchanfragen auf Rang drei sowie der Ruhrtalradweg mit 10.700 Anfragen auf dem vierten Platz. Der Donauradweg, der sich über eine Gesamtlänge von 2.850 Kilometern durch acht Länder erstreckt, belegt mit 8.700 Suchanfragen die fünfte Position.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.

Nach Wochen im Persischen Golf haben die «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.