EcoTrophea 2026: DRV startet Bewerbungsphase für Umweltpreis

| Tourismus Tourismus

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat die Bewerbungsphase für den Umweltpreis EcoTrophea 2026 gestartet. Die Auszeichnung, die seit 1987 jährlich vergeben wird, fokussiert sich in diesem Jahr auf die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden bei der touristischen Entwicklung.

Projekte zur lokalen Zusammenarbeit

Im Zentrum der diesjährigen Ausschreibung stehen Initiativen, die eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Tourismusunternehmen und der Bevölkerung in den Zielgebieten aufzeigen. Nach Angaben des Verbandes sollen Projekte eingereicht werden, die zur Widerstandsfähigkeit sowie zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Destinationen beitragen. Gesucht werden Konzepte, die eine aktive Beteiligung der lokalen Akteure sicherstellen sowie soziale, wirtschaftliche und kulturelle Mehrwerte generieren.

Harald Zeiss, der Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltigkeit beim Deutschen Reiseverband, ordnet den Schwerpunkt wie folgt ein: „Nachhaltiger Tourismus kann nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort erfolgreich sein. Lokale Gemeinschaften sind nicht nur Gastgeber, sondern zentrale Partner für die langfristige Entwicklung von Destinationen.“

Kriterien für eine Teilnahme an der EcoTrophea 2026

Für die Auszeichnung können sich Unternehmen, Organisationen und Initiativen aus allen Sektoren der Tourismusbranche weltweit bewerben. Der Deutsche Reiseverband nennt als Beispiele für einreichbare Projekte Initiativen, die auf dem sogenannten Community Based Tourism basieren, Maßnahmen zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung sowie Kooperationen, die den Erhalt kultureller Identitäten fördern. Die eingereichten Konzepte sollen idealerweise übertragbar sein, um zur Nachahmung in anderen Regionen oder Organisationen anzuregen.

Fristen für Bewerbungen und Termin der Preisverleihung

Interessierte Unternehmen können ihre Unterlagen bis zum 27. August 2026 über die Website des Deutschen Reiseverbandes einreichen. Die Bekanntgabe der Gewinner sowie die offizielle Preisverleihung erfolgen im Rahmen des Hauptstadtkongresses des Deutschen Reiseverbandes am 15. Oktober 2026 in Berlin. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.