Die günstigsten Skigebiete in Deutschland

| Tourismus Tourismus

Wie jedes Jahr locken die Skigebiete in Europa Schneebegeisterte und Wintersport-Fans an. Der Skiurlaub wird laut Redaktionsnetzwerk Deutschland in diesem Jahr bis zu 20 Prozent teurer, doch abseits der namhaften Pisten lassen sich Schnäppchen machen - und entspannte Abfahrten genießen. Holidu, das Buchungsportal für Ferienhäuser, hat die Preise aller Skigebiete mit mehr als 20 Pistenkilometern für Europa und mehr als zehn Kilometern für Deutschland ausgewertet. Dafür wurde der durchschnittliche Preis pro Person und Tag während der Hoch- und Nebensaison sowohl für einen Skipass als auch für die Unterkunft recherchiert. Welche Skigebiete bieten also das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und bei welchen sollten sich Skifahrer auf höhere Kosten einstellen?

Kreuzberg (Bischofsheim an der Rhön)

Im Herzen der Bayerischen Rhön liegt das Wintersportzentrum Kreuzberg, welches das größte Skigebiet der Region und im Deutschland-Ranking auch das preiswerteste ist. Mit 19 Euro für einen Tagesskipass und durchschnittlich 44 Euro für eine Unterkunft pro Nacht und pro Person während der Hauptsaison schlägt es alle restlichen Skiregionen mit mehr als zehn Kilometern Pistenlänge. Anfängern, Fortgeschrittenen sowie Profis werden hier abwechslungsreiche Pisten geboten. Nach einem gelungenen Tag auf den Skiern oder dem Snowboard bietet sich beispielsweise die DreiTannenAlm an der Talstation zum Einkehren an!

Gesamte Pistenkilometer: 13 km ///// Kosten pro Pistenkilometer: 3,92 Euro /////

Wurmberg - Braunlage

Das größte norddeutsche Skigebiet „Wurmberg - Braunlage”, das sich im Harz befindet, schafft es auf Platz 2. Die Gesamtlänge der Pisten beträgt knapp 12 Kilometer und Gäste werden von sieben unterschiedlichen Liften auf die Bergstationen befördert. Wer sich auf Skiern oder
Snowboard noch nicht allzu sicher fühlt, beginnt am besten mit den leichteren Pisten. Fortgeschrittene haben am oberen Part des Hexenritts die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Für diejenigen, die eine Alternative zum Skifahren suchen, gibt es ein umfangreiches Loipennetz und einige Winterwanderwege. Besucher müssen für einen Tag auf der Piste inklusive Übernachtung mit durchschnittlich 63 Euro rechnen - Skipässe sind hier mit 32 Euro im Vergleich etwas teurer.

Gesamte Pistenkilometer: 11,8 km ///// Kosten pro Pistenkilometer: 5,34 Euro /////

Grasgehren

Das kleine Skigebiet Grasgehren befindet sich auf dem dritten Platz und liegt im Oberallgäu in Bayern. Die insgesamt elf Kilometer Pisten sind für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis geeignet. Fünf Liftanlagen gibt es, die Wintersportler an die unterschiedlichen Strecken bringen. Zudem gibt es eine gemütliche Berghütte sowie eine Skischule. Für einen Skipass bezahlt man 32 Euro und Unterkunftskosten betragen ungefähr 33 Euro pro Tag für eine Person.

Gesamte Pistenkilometer: 11,6 km ///// Kosten pro Pistenkilometer: 5,69 Euro /////

Mittagbahn - Immenstadt

Mitten in der Ällgäuer Feriengegend Alpsee-Grünten liegt die Skiregion „Mittagbahn - Immenstadt”. Ski- und Snowboardfahrern stehen 12 Kilometer Pisten zur Verfügung und sie können sich von der Mittagbahn, die sich am Stadtrand von Immenstadt befindet, auf direktem Wege zur Bergstation chauffieren lassen. Die Preise pro Person für eine Unterkunft belaufen sich auf etwa 40 Euro und ein Tagespass schlägt mit 25 Euro zu Buche.

Gesamte Pistenkilometer: 12 km ///// Kosten pro Pistenkilometer: 5,50 Euro /////

Großer Arber

Auf dem fünften Platz liegt das Wintersportgebiet um den Großen Arber. Der größte Berg im Bayerischen Wald bietet Wintersportlern auf 13 Kilometern unterschiedlich anspruchsvolle Routen und auch die Kleinen finden im ArBär-Kinderland ein auf sie zugeschnittenes Areal. Darüber hinaus gibt es sogar eine Weltcup-Rennstrecke. Neun Liftanlagen bringen Gäste auf den Großen Arber. Wer hier im Winter Urlaub machen möchte, zahlt 36 Euro für einen Tagespass, spart dafür aber bei den verhältnismäßig günstigen Unterkünften (35 Euro in der Hochsaison und 27 Euro in der Nebensaison).

Gesamte Pistenkilometer: 13 km ///// Kosten pro Pistenkilometer: 5,15 Euro /////


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.

Airbnb und die Tripadvisor Group kooperieren bei Touren, Aktivitäten und Attraktionen. Noch 2026 soll eine Auswahl aus dem Bestand von mehr als 425.000 Erlebnissen der Tripadvisor Group über Airbnb buchbar werden.

Wer verreist, lässt mehr zurück als den Arbeitsalltag. Das zeigt eine repräsentative Befragung von HolidayCheck. 86 Prozent der Befragten fassen während einer Reise konkrete Vorsätze für die Zeit danach. Besonders häufig geht es dabei um Erholung und Selbstfürsorge.

Der deutsche Incoming-Tourismus kann in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 trotz schwieriger Marktbedingungen Zugewinne erzielen. In der zweiten Jahreshälfte ist nach Einschätzung der Deutschen Zentrale für Tourismus weiteres Wachstum möglich.

Stark riechendes Essen, Videos ohne Kopfhörer und Selfie-Aktionen am Fenster: Für viele Flugreisende bedeuten nicht erst mögliche Flugverspätungen Stress, sondern auch das Verhalten der Mitreisenden an Bord, so eine neue Umfrage im Auftrag von Booking.com.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juni 2,9 Prozent weniger Übernachtungen verbucht als ein Jahr zuvor. Im gesamten ersten Halbjahr 2026 wurde mit 223,8 Millionen Übernachtungen dennoch ein neuer Höchststand für diesen Zeitraum erreicht.

Die Bahn registrierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter und reagiert mit der Einführung von Tonaufzeichnungen bei Bodycams sowie verstärkten Schutzmaßnahmen.

Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband haben die Wahl zum Naturwunder des Jahres 2026 gestartet. Bis Ende September stehen neun Naturschauplätze aus sieben Bundesländern zur Online-Abstimmung.

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.