Die Nachfrage nach Luxusreisen wächst

| Tourismus Tourismus

Die Nachfrage nach Luxusreisen wächst: Wie der Reiseveranstalter airtours mitteilte, verzeichnete er im Winter einen Zuwachs von fünf Prozent. Wachstumstreiber seien vor allem Fernreisen und Kreuzfahrten. Die größte Nachfrage verzeichneten die Malediven, die Vereinigten Arabischen Emirate und Thailand. Aber auch Urlaub rund ums Mittelmeer und in den Autoreisezielen sei zunehmend gefragt, hier vor allem Griechenland, Italien und Österreich. 

Die Strandziele rund ums Mittelmeer gehören in den Sommermonaten zu den beliebtesten Reisezielen der Gäste. „Vor allem auf Korfu und in Bodrum entstehen spannende Hotelprojekte. Beide Ziele gehören zu den Luxus-Hotspots im kommenden Sommer“, weiß Markenchef Steffen Boehnke. Auf Korfu eröffnet zum Beispiel im Sommer das Angsana Corfu, ein neues Designhotel direkt am Meer. 

Ebenfalls beliebt sei hochwertiges Camping, das sogenannte „Glamping“: „Glamping hat sich zu einem echten Trend im Luxussegment entwickelt. Es bietet einen Einklang mit der Natur, der nicht durch Häuserfassaden getrennt wird“, sagt Steffen Boehnke.

Doch auch auf hoher See gibt es für Luxusurlauber einiges zu erleben: So gehen unter anderem die neuen Kreuzfahrtschiffe von Ritz Carlton Yacht Collection auf Jungfernfahrt (Tageskarte berichtete). „2019 wird definitiv ein Kreuzfahrtjahr. Wir rechnen mit einer steigenden Nachfrage vor allem für kleinere Schiffe“, sagt Steffen Boehnke. Bereits heute verzeichnet die TUI Luxusreisemarke Zuwächse von rund 40 Prozent – Tendenz steigend. Neben den Schiffen der Ritz Carlton Yacht Collection gehen auch zwei neue Schiffe der Reederei Ponant auf Jungfernfahrt. Mit insgesamt neun Reedereien und 41 Schiffen bietet airtours das größte Luxus-Kreuzfahrtportfolio im deutschen Veranstaltermarkt.  


Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.