Die Reisetrends für den Sommer 2025

| Tourismus Tourismus

Das Online-Reisebüro Opodo hat die Reisetrends für den Sommer analysiert. Die Analyse basiert auf den Flugbuchungsdaten und Suchergebnissen der Plattform und gibt Einblicke in Reisetrends sowie die Top-Reiseziele im Sommer 2025.

Top 5 Reiseziele deutscher Urlauber im Sommer

Palma de Mallorca befindet sich unangefochten auf Platz 1 unter den meistgebuchten Reisezielen deutscher Urlauber im Sommer 2025. Dahinter folgen Barcelona, London, Antalya und Athen - ein Mix aus mediterranem Flair, Großstadtatmosphäre und Strandurlaub. Besonders gefragt sind Städte, die sowohl kulturelle Highlights als auch entspannte Badetage ermöglichen.

Ein Blick auf die meistgesuchten Ziele zeigt jedoch ein anderes Bild: Fernreiseziele wie Bangkok, Tokio und Denpasar (Bali) stehen bei vielen ganz oben auf der Wunschliste deutscher Reisender - auch wenn sie seltener tatsächlich gebucht werden. Palma de Mallorca ist dabei die einzige Destination, die sowohl in der Buchungs- als auch in der Suchrangliste präsent ist.

Top 5 der von deutschen Reisenden gebuchten Urlaubsziele

  1. Palma de Mallorca
  2. Barcelona
  3. London
  4. Antalya
  5. Athen

Top 5 der von deutschen Reisenden gesuchten Urlaubsziele

  1. Palma de Mallorca
  2. Bangkok
  3. Tokio
  4. Istanbul
  5. Denpasar Bali

Juli ist beliebtester Monat beim Sommerurlaub

Die Mehrheit der Sommerbuchungen der deutschen Reisenden für 2025 fällt auf den Juli, der mit 53 % deutlich vor dem August (36 %) liegt. Der frühe September spielt mit 11 % eine untergeordnete Rolle. Daraus lässt sich schließen, dass deutsche Reisende ihren Sommerurlaub bevorzugt frühzeitig im Juli machen - sei es, um Menschenmassen und höhere Preise in der Hochsaison im August zu vermeiden oder aufgrund der Schulferien.

Im internationalen Vergleich: Auch bei den europäischen Nachbarn Frankreich (54 %), Spanien (51 %) und Portugal (47 %) wird bevorzugt im Juli verreist. In Italien jedoch sieht das anders aus: Der Juni liegt mit einer Buchungsrate von 37 % vor Juli (32 %) und August (31 %). Auch wenn der Juni leicht führt, verteilen sich die Buchungen der italienischen Reisenden relativ gleichmäßig über die drei Sommermonate.

Deutsche sind Frühbucher

Beim Buchungsverhalten zeigt sich eine klare Tendenz: 79 % der deutschen Reisenden buchen ihren Sommerurlaub mehr als 90 Tage vor Abreise, 17 % zwischen 61 und 90 Tagen und nur 4 % zwischen 31 und 60 Tagen im Voraus.

Im internationalen Vergleich: In Frankreich (79 %) , Spanien (76 %) und Portugal (80 %) wird ebenfalls ähnlich früh gebucht (mehr als 90 Tage vor Abreise). In Italien sind es nur 61%. Hier buchen 21 % zwischen 61 und 90 Tagen vor der Abreise, weitere 14 % zwischen 31 und 60 Tagen zuvor.

Reisedauer: Die klassische Urlaubswoche bleibt Favorit

Beim Blick auf die Aufenthaltsdauer im Juli und August zeigt sich: Die meisten deutschen Reisenden bleiben zwischen 7 und 13 Tagen - mit einem Anteil von 32 % ist die klassische Urlaubswoche weiterhin die bevorzugte Option. Kürzere Trips von 3 bis 4 Tagen machen 18 % aus, während jeweils 17 % der deutschen Urlauber 14 bis 20 Tage und ebenfalls 17% mehr als 21 Tage verreisen.

Im internationalen Vergleich: Urlaube mit einer Aufenthaltsdauer zwischen 7 und 13 Tagen sind auch in den anderen europäischen Ländern die bevorzugte Sommerurlaubs-Länge.

Woher kommen die Sommerurlauber?

Ein Blick auf die Nationalitäten der Sommergäste in Deutschland zeigt: Der größte Anteil entfällt auf Spanien mit 20 % aller Buchungen. Dahinter folgen Frankreich (15 %), Österreich (11 %), das Vereinigte Königreich und die Schweiz (je 10 %).

Im internationalen Vergleich:

In Frankreich nehmen deutsche Urlauber mit 15 % den zweiten Platz der Nationalitäten, die den Sommerurlaub dort verbringen, ein. In Spanien sind die Deutschen ebenfalls die zweitstärkste Urlaubergruppe mit 18 %. In Italien belegen die deutschen Urlauber nur den dritten Platz mit 17 %, während Frankreich und Spanien die Plätze eins und zwei belegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.

Airbnb und der Deutsche Tourismusverband fördern ländliche Tourismusprojekte in Deutschland mit insgesamt einer Million Euro. Bewerbungen für den Wettbewerb NaturMomente können bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Eine Umfrage zeigt, dass deutsche Urlauber verstärkt geringere Nebenkostenbudgets für Verpflegung und Ausflüge an ihren Urlaubsorten einplanen. Während die Summen bis zu 500 Euro pro Person deutlich an Relevanz gewinnen, sinkt der Anteil höherer Budgets spürbar.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus sieht den internationalen Deutschlandtourismus trotz geopolitischer Unsicherheiten auf stabilem Kurs. Aktuelle Daten und Branchenumfragen deuten laut DZT auf eine anhaltende Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten hin.