Die Urlaubsgewohnheiten der Europäer

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Die Urlaubssaison ist zu Ende und der eine oder andere konnte im Umgang mit den EU-Nachbarn gewisse Unterschiede im Verhalten feststellen: Wer fängt im Urlaub am frühesten an zu trinken und wo haben die Europäer am liebsten Sex? Das Online-Portal weg.de hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 10.000 Teilnehmer in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland befragt, wie sie sich im Urlaub in Bezug auf Zweisamkeit, Alkoholkonsum und Essensgewohnheiten verhalten.

Bett, Strand oder Whirlpool?

Wenn es um den Ort geht, wo die Umfrageteilnehmer am liebsten Sex im Urlaub haben, sind sich die Europäer mit 44 Prozent einig: am schönsten lässt sich die Zweisamkeit im King Size-Bett verbringen. Beim zweitbeliebtesten Ort gehen die Meinungen etwas auseinander: Während es sich die Briten (19 Prozent) und die Spanier im Whirlpool (34 Prozent) gemütlich machen, zieht es Franzosen (25 Prozent) und Deutsche (28 Prozent) lieber an den Strand. Auf den dritten Platz schaffte es bei Franzosen (23 Prozent) und Spaniern (28 Prozent) die Dusche, während Briten (19 Prozent) sich am Strand vergnügen und Deutsche (21 Prozent) die Zweisamkeit im Pool genießen. Auffallend viele der deutschen Befragten (20 Prozent) wollten sich zu dem Thema nicht äußern. Dieser Wert lag bei den Franzosen mit 10,6 Prozent nur halb so hoch.

Die Ostdeutschen weichen etwas vom deutschen Schnitt ab und bevorzugen Zweisamkeit abseits des Hotelzimmers: Brandenburger, Sachsen und Sachsen-Anhalter gaben den Strand als beliebtesten Ort für ein Schäferstündchen an, während Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern die Natur außerhalb des Strandes bevorzugen. Im Geschlechtervergleich zieht es deutsche Frauen und Männer gleichermaßen in das King Size-Bett und an den Strand. Als drittliebsten Ort gaben Männer die Natur an, während Frauen den Swimmingpool bevorzugen.

Alkoholkonsum im Urlaub

weg.de wollte zudem von den Umfrageteilnehmern wissen, welche alkoholischen Getränke sie in der schönsten Zeit des Jahres am liebsten konsumieren: Bier (35 Prozent), Wein (26 Prozent) und Cocktails (20 Prozent) sind die Favoriten an der Strandbar. Große Unterschiede herrschen bei der Uhrzeit, zu der sich der erste Drink genehmigt wird: Im Durchschnitt starten die befragten Briten ab 15.15 Uhr, gefolgt von den Franzosen um kurz nach 17 Uhr. Zu dieser Tageszeit liegt auch der EU-Durchschnitt. Dicht gefolgt von den Spaniern, die im Schnitt um 17.30 Uhr mit dem Alkoholkonsum loslegen, und den Deutschen, die um kurz vor 18 Uhr folgen. Lediglich bei den Italienern fällt im Durchschnitt der Startschuss zum Trinken erst nach 18 Uhr. Allerdings weisen die Briten mit vier Prozent den höchsten Anteil derer auf, die angaben, im Urlaub gar keinen Alkohol zu konsumieren. Die Italiener haben mit 0,7 Prozent den geringsten Anteil an Nichttrinkern.

Lokale Küche oder Fast Food?

Wie halten es die Umfrageteilnehmer mit dem Essen während des Urlaubs? Mit 48 Prozent achten die Umfrageteilnehmer im EU-Durchschnitt zumindest hin und wieder auf eine gesunde Ernährung. Ausreißer sind hier die Briten, die mit 56 Prozent angaben, nicht auf eine gesunde Ernährung zu achten. Die Franzosen haben mit 35 Prozent den höchsten Wert derer erreicht, die angaben,sehr großen Wert auf gesundes Essen im Urlaub zu legen. Weitgehende Einigkeit herrscht im EU-Durchschnitt* bei der Wahl des Essens: 70 Prozent legen Wert auf lokale Küche (Deutsche 72 Prozent). Auffallend niedrig ist dieser Wert bei den Briten mit nur 55 Prozent und mit 78 Prozent am höchsten bei den Franzosen.

Wann Europäer im Boden versinken möchten

weg.de hat zudem gefragt, welche Verhaltensweisen oder Situationen den Teilnehmern im Urlaub am peinlichsten wären. Den Deutschen wäre es mit 21 Prozent peinlich, wenn sie sich nackt aus dem Zimmer ausschließen würden oder beim Schäferstündchen erwischt werden (19 Prozent). Den Briten (20,8 Prozent), Spaniern (20,9 Prozent), Italienern (20,7 Prozent) und Franzosen (19,6 Prozent) wäre es wiederum am unangenehmsten, wenn sie beim Romantik-Urlaub mit dem neuen Partner die Toilette verstopfen. Die Briten würde es mit 22 Prozent zudem extrem in Verlegenheit bringen, wenn ein Stuhl oder eine Sonnenliege unter ihnen zusammenbrechen würde.


 

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