Digitale Reiseplattform für Rundreisen: Tui setzt auf Start-up Nezasa

| Tourismus Tourismus

Die TUI Group entwickelt eine neue digitale Plattform für personalisierte Rundreisen. Diese entsteht in Partnerschaft mit Nezasa, einem Schweizer Reisetechnologie-Unternehmen. Die nun unterzeichnete Vereinbarung soll TUIs Entwicklung zum digitalen Plattformunternehmen beschleunigen und unterstreicht die Wachstumspläne im Bereich Touren und Aktivitäten.

Der weltweit wachsende Markt für Rundreisen hat einen jährlichen Umsatz von 96 Milliarden Euro, ist bis jetzt weitgehend offline und stark fragmentiert. Mit der neuen digitalen Plattform will TUI die Konsolidierung und Digitalisierung des Marktes vorantreiben und seine Rolle als führender Akteur bei Mehrtagesreisen stärken.

 

David Schelp CEO TUI Musement sagt dazu: „Wir haben mit TUI Musement ein starkes Wachstum bei Ausflügen, Aktivitäten und Tickets erzielt und werden diese Erfahrung nun nutzen, um die Digitalisierung des Marktes für Rundreisen voranzutreiben", sagt David Schelp, CEO von TUI Musement, dem Geschäftsbereich Touren & Aktivitäten der TUI Gruppe. "Mit Nezasa haben wir uns mit einem der fortschrittlichsten Travel-Tech-Anbieter der Branche zusammengetan und werden gemeinsam eine Plattform aufbauen, die perfekt zu den TUI-Systemen passt.“

Die neue Plattform wird in das TUI-eigene Ökosystem aus Technologien und Infrastruktur integriert, die Entwicklung hat bereits begonnen. Die Plattform soll Musement und allen TUI-Quellmärkten Geschäft bringen. Sowohl Kunden als auch Partner werden auf TUI Reisebausteine für die digitale Produktion von personalisierten Rundreisen zugreifen können.

 „Wir glauben fest an die Zukunft von Rundreisen und an das große Potenzial, das die Digitalisierung für dieses Segment bietet. Wir freuen uns darauf, die touristische Expertise der TUI mit unserer einzigartigen Technologie zu kombinieren, um Kunden und Partnern ein erstklassiges digitales Erlebnis zu bieten.“ sagt Manuel Hilty, CEO von Nezasa.

Nezasa ist ein Technologieunternehmen welches Reisemarken zu einer automatisierten Form der Reiseplanung und Personalisierung verhilft. Nezasa hat mit der TripBuilder eine Plattform entwickelt, die es erlaubt, die Komplexität von Reisebuchungen zu vereinfachen und gleichzeitig ein hohes Maß an Personalisierung beizubehalten. Damit haben sie verschiedene Branchensegmente (Flüge, Hotels, Mietwagen, Aktivitäten usw.) zu einem nahtlosen Kundenerlebnis für B2B und B2B2C verbunden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.

Der große Freizeitpark-Check für das Jahr 2026 kürt den südbadischen Europa-Park zum besten Freizeitpark in Deutschland. Neben den Branchenriesen überzeugen im aktuellen Ranking vor allem regionale Familienparks und spezialisierte Anlagen.

Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen - und Verspätungen: Ist die Klimaanlage an Bord defekt, kann es in Flugzeugen schnell unangenehm werden. Was steht Passagieren zu, wenn sich die Kabine unerträglich aufheizt?

Braunwald beendet den klassischen Skibetrieb ab der Wintersaison 2026/27. Die Sportbahnen begründen den Schritt mit anhaltenden Verlusten und veränderten klimatischen Bedingungen, während ein gemeinsamer Zukunftsprozess die weitere touristische Entwicklung der Destination vorbereiten soll.

PiNCAMP meldet Veränderungen im Buchungsverhalten von Campern in Europa. Nach Daten der Plattform wachsen Buchungen im Frühjahr und Herbst stärker als in den klassischen Sommerferien, während nordeuropäische Reiseziele zulegen.

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.