Digitalisierung im Fokus der DZT

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) setzt mit ihrer Recovery-Strategie im Incoming-Tourismus gezielt auf digitale Instrumente zur Kundenkommunikation. Markenbekanntheit und Inspiration stehen hierbei im Mittelpunkt. In verschiedenen Stufen ihrer Kundenkommunikation von Empathie-Kampagnen während der Lock-Down-Phasen in internationalen Märkten über digitale Events und Workshops mit der Reiseindustrie bis hin zu gezielten Produktkampagnen werden digitale Chancen genutzt.

Gemeinsam mit den touristischen Landesmarketingorganisationen und vielen weiteren Projektpartnern forciert die DZT eine innovative und verantwortungsvolle Datennutzung und den Ausbau einer leistungsfähigen Dateninfrastruktur und erhöht dadurch die Datenkompetenz des Deutschlandtourismus. Das Projekt bildet alle Handlungsfelder der neuen Datenstrategie der Bundesregierung ab.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Analysten gehen übereinstimmend davon aus, dass die Erholung des internationalen Tourismus aus der Corona-Krise 2021 einsetzen wird. Jetzt gilt es, die Markenbekanntheit für das Reiseland Deutschland zu stärken und mit antizyklischem Marketing die Nachfrage auf unser Angebot zu lenken. Digitale Formate und Technologien eröffnen uns zusätzliche Perspektiven, den Kundendialog punktgenau auszubauen, unsere Kontakte in die internationale Tourismusindustrie zu intensivieren und neue Erkenntnisse mit den Partnern im Deutschlandtourismus zu teilen. Wir haben bereits die Krisensituation 2020 genutzt, um unser digitales Profil zu schärfen. Gemeinsam werden wir den deutschen Incoming-Tourismus gestärkt aus der Corona-Krise führen.“

Open Data-/Knowledge Graph-Projekt geht in die Anwendungsphase

Um den wachsenden technologischen und kommerziellen Herausforderungen durch eine globale Plattformökonomie zu begegnen, müssen touristische Angebote des Reiselandes Deutschland auf allen digitalen Kanälen auch mit Hilfe KI-gestützter Anwendungen gefunden und gezielt an Kunden ausgespielt werden können. Dies beinhaltet, dass der Datencontent von allen Beteiligten entlang der touristischen Wertschöpfungskette vollständig erfasst, semantisch strukturiert und an den verschiedenen Schnittstellen zugänglich gemacht werden muss. Damit eröffnen sich auch zusätzliche Chancen für neue Geschäftsmodelle, u.a. im Start-up-Bereich. Um Leistungsträger und Destinationen im Wettbewerb bei den globalen Playern zu unterstützen, treibt die DZT das Open Data-/Knowledge-Graph-Projekt der deutschen Tourismuswirtschaft weiter voran. Erste Use Cases werden im zweiten Quartal 2021 realisiert.  

Virtuelle Events sichern kontinuierliche Industriekontakte

Digitale Formate werden auch 2021 den Dialog mit der internationalen Reiseindustrie prägen. Deshalb präsentiert sich die DZT als Aussteller mit allen Auslandsvertretungen auf der ITB Berlin NOW vom 9. bis 13. März. Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie veranstaltet die DZT parallel zur ITB NOW am 12. März den Tag des barrierefreien Reisens. Zum 10-jährigen Jubiläum findet diese Veranstaltung zum ersten Mal als virtuelles Format statt. Auch der größte Incoming-Workshop für das Reiseland Deutschland, der Germany Travel MartTM (GTM), geht aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie und der Erfahrungen aus dem letzten Jahr ebenfalls wieder als virtualGTM online. Termin ist der 25. bis 27. April 2021.

Digitale Anwendungen intensivieren Kundenkontakt

Im virtuellen Raum initiiert die DZT auch zusätzliche Formate zum Dialog mit Endkunden. So bietet die Einbindung von KI-gestützten Chatbots bereits in der Inspirations- und Planungsphase mehr Servicequalität für potenzielle Gäste. Im Social Media-Marketing setzt die DZT neben Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality u.a. auf Gamification, um vor allem jüngere Menschen zu erreichen und für das Reiseland Deutschland zu begeistern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.