Drei von vier Deutschen trotz Corona verreist

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Der Sommer 2020 wird sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben: Lockdowns, Reisewarnungen und stornierte Buchungen aufgrund einer weltweiten Pandemie haben viele geplante Reisen nahezu unmöglich gemacht. Doch wie war es wirklich? Die Urlaubspiraten haben in einer aktuellen Umfrage unter 3.060 NutzerInnen des Portals herausgefunden, wie es den deutschen Urlaubern ergangen ist. Das überraschende Ergebnis: Reisen war auch in diesem Sommer möglich - und trotz vieler Einschränkungen hatten die meisten Befragten ein positives Urlaubserlebnis.

Deutschland auf Platz 1

Drei von vier Nutzern sind trotz der anhaltenden Pandemie diesen Sommer im Urlaub gewesen. Der große Gewinner ist dabei Deutschland  - so gaben mehr als 45 Prozent der Befragten an, den Sommerurlaub im eigenen Land  verbracht zu haben.

Knapp die Hälfte (48 Prozent) genossen die Sonne am Strand, fast jeder Dritte (32 Prozent) machte einen Städtetrip, dicht gefolgt von den Naturliebhabern - jeder Vierte (25 Prozent) verbrachte den Urlaub in den Bergen.

„Wir sind sehr froh über die Entwicklungen auf dem innerdeutschen Reisemarkt und freuen uns, unseren Usern nun mehr heimischen Content bieten zu können. Von ausgefallenen Airbnbs über Campingplätze und Geheimtipps zum Baden in Brandenburg war in diesem speziellen Sommer alles auf unserer Seite zu finden. Urlaub in Deutschland wird uns weiterhin begleiten, außerdem wird sich auch die Art wie die Deutschen reisen und buchen nachhaltig verändern. Flexibilität und das Preis-/Leistungsverhältnis spielen die wichtigsten Rollen dabei”, erklärt Marc Auggenthaler.

Auto und Flugzeug sind die beliebtesten Transportmittel

Mit großem Abstand ist das Auto in diesem Jahr das bevorzugte Transportmittel der Deutschen. So gaben ganze 72 Prozent an, mit dem Auto in den Urlaub gereist zu sein. Den zweiten Platz belegt trotz allem mit knapp 27 Prozent das Flugzeug.

Stornierungen und monetäre Verluste gering

Entgegen aller Erwartungen gab es nur sehr wenige Stornierungen. So gaben knapp 64 Prozent der Befragten an, dass ihre Reise nicht storniert wurde und wie geplant stattfinden konnte. Bei nur knapp 11 Prozent wurden Teile der Reise storniert, 26 Prozent hingegen konnten die Reise nicht antreten. Gut 71 Prozent der Deutschen gaben an, aufgrund von Umbuchungen oder Stornierungen kein Geld verloren zu haben. Knapp jeder Zehnte verlor bis zu 200 Euro, acht Prozent der Befragten hingegen zwischen 200 und 400 Euro. Lediglich ein Fünftel erhielt einen Gutschein oder wartet derzeit noch auf eine Rückerstattung.

Positiver Ausblick für das restliche Reisejahr 2020

Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) plant in diesem Jahr noch eine weitere Reise – 78 Prozent möchten dies noch im September oder Oktober umsetzen.

„Last Minute Reisen im In- und Ausland sind auch im Corona-Herbst noch im Trend. Durch weiterhin bestehende Reisewarnungen ist das Angebot begrenzt und die Reisebranche muss sich etwas einfallen lassen, um die Kunden zufrieden zu stellen. So sucht unser Team beispielsweise nach ausgefallenen Airbnbs mit eigenem Spa, besonderen Hiking-Strecken oder spannenden Freizeiterlebnissen”, so Auggenthaler.

Nutzer die 2020 nicht mehr reisen möchten gaben zu 32 Prozent an, sich Anfang 2021 eine Auszeit nehmen zu wollen, die restlichen 68 Prozent planen keine Reise vor dem nächsten Frühjahr.


 

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