DTV fordert Perspektiven für einheitlichen Neustart des Deutschlandtourismus

| Tourismus Tourismus

„Wir können uns nicht tatenlos zurücklehnen und abwarten. Vielmehr müssen umgehend bundeseinheitliche Grundsätze für den Neustart des Deutschlandtourismus erarbeitet und zwischen Bund und Ländern vereinbart werden – bei denen auch weiterhin der Schutz der Gesellschaft und die Gesundheit der Menschen oberste Priorität haben“, sagt Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV).

Ziel aller Bemühungen muss es sein, den Deutschlandtourismus zu seiner alten Stärke zurückzuführen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass es dafür einer bundespolitischen Steuerung bedarf. Notwendig ist die unverzügliche Einrichtung einer Task Force auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Spitzenverbänden des Tourismus", ergänzt Reinhard Meyer.

Als Grundlage hat der DTV ein Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart vorgelegt. Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.

Zehn Jahre lang war der Deutschlandtourismus eine große Erfolgsgeschichte. Fast 500 Millionen Übernachtungen, rund 3 Millionen Beschäftigte und eine jährliche Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Mrd. Euro verdeutlichen die Stärke der Branche als Wirtschaftsfaktor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.