DTV stellt Maßnahmenkatalog für die Nationale Tourismusstrategie vor

| Tourismus Tourismus

Welche Maßnahmen muss die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung enthalten, um zukunftsfähige Rahmenbedingungen für den Deutschlandtourismus zu schaffen? Nachdem der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) bereits vor eineinhalb Jahren seine Forderungen für die geplante Nationale Tourismusstrategie in den Diskurs eingebracht hatte, stellt der Verband jetzt einen umfassenden Katalog konkreter Maßnahmen vor.

Zentrale Themen sind neben der besseren Koordination zwischen den Bundesressorts sowie Bund und Ländern vor allem eine Tourismusförderung aus einem Guss sowie die Zukunftsthemen Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Zu allen Themenfeldern hat der DTV auch bereits konkrete Maßnahmen erarbeitet.

„Gemeinsam mit unseren mehr als 100 Mitgliedern haben wir uns in den vergangenen Wochen intensiv mit den Herausforderungen und Zukunftsfragen des Tourismus beschäftigt. Der jetzt vom Vorstand beschlossene Maßnahmenkatalog ist unser Angebot für die Erarbeitung der Nationalen Tourismusstrategie“, erklärt DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz. „Es muss jetzt endlich schnell gehen. Die Themen liegen seit langem auf dem Tisch, die Probleme sind bekannt. Nach zwei Jahren große Koalition muss die Erarbeitung der Nationalen Tourismusstrategie entschlossen in Angriff genommen werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt unverzüglich den Dialogprozess zu starten und die Nationale Tourismusstrategie bis spätestens April 2020 vorzulegen.“

Sowohl die Kurzfassung der neun Handlungsfelder als auch der konkrete Maßnahmenkatalog sind ab sofort online zugänglich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Studie belegt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten die Reiseplanung von 70 Prozent der Deutschen beeinflusst. Trotz aufgehobener Reisewarnungen für Golfstaaten wie Katar und die VAE bleiben Urlauber vorsichtig.

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.