Dumm gelaufen: Durchfall-Masche geht nach hinten los

| Tourismus Tourismus

Mit falschen Schadensersatzforderungen wegen vermeintlicher Lebensmittelvergiftungen haben britische Urlauber in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro ergaunert (Tageskarte berichtete). Nun hat es wieder ein Tourist versucht. Wie unter anderem der Mirror berichtet, hatte der Urlauber nach seinen Ferien auf den Kapverdischen Inseln den Reiseveranstalter Tui verklagt. Demnach hätten ihn das Essen und die mangelnde Hygiene in seinem Hotel Riu Touareg krank gemacht. 

Was der Mann bei seiner Klage aber offenbar nicht bedachte, war sein Facebook-Account. Auf diesem veröffentlichte er während seines Aufenthalts verschiedene Posts, die nicht gerade nach ernster Erkrankung aussahen. So zum Beispiel aus dem Restaurant des Hotels, das er mit den Worten „Best Chinese food I've had“ lobte. Das Foto eines kühlen Biers machte die Sache auch nicht besser. So sah das auch die britische Tui, die den Spieß ganz einfach umdrehte und selbst vor Gericht zog. Dort wurde der Urlauber nun zu einer Strafe in Höhe von fast 20.000 britischen Pfund verurteilt. 

Ein ähnliches Schicksal ereilte auch einen anderen Urlauber. Der 23-Jährige hatte von seinem Veranstalter 6.000 Pfund gefordert, da er fünf Tage lang unter einer Lebensmittelvergiftung gelitten habe. Das Video von seinem Gangnam-Style-Tanz am Hotelpool bewies jedoch etwas anderes. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.