EcoTrophea 2022: Lösungen zur Bekämpfung der Klimakrise gesucht

| Tourismus Tourismus

Eine der größten, wenn nicht die größte Herausforderung der Menschheit steht im Mittelpunkt der EcoTrophea 2022: die Klimakrise. Gefragt sind Lösungen, Ideen, Projekte, mit denen die Auswirkungen des Tourismus auf das Klima verringert werden können. Bewerbungen für den internationalen Nachhaltigkeitspreis, den der Deutsche Reiseverband (DRV) seit 1987 jährlich verleiht, sind ab sofort online über ecotrophea.de und drv.de möglich.

„Die Klimaveränderungen und die daraus erwachsende Klimakrise wird auch die Tourismusbranche in den kommenden Jahrzehnten massiv beeinflussen“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltigkeit im DRV, Harald Zeiss. „Wir suchen Lösungen, um die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren. Diese können beispielsweise in der Mobilität, im Aufenthalt oder auch in digitalen Anwendungen liegen“, so Zeiss weiter.

Bewerberinnen und Bewerber für die EcoTrophea 2022 sollen darstellen, wie sie mit ihrem Projekt bereits praktische Lösungen zum Klimaschutz erfolgreich umgesetzt haben. Im besten Fall ist das Projekt auch für andere Unternehmen geeignet und lädt zum Nachmachen ein.

Alle Informationen und das Bewerbungsformular stehen in deutscher und englischer Sprache unter ecotrophea.de bereit. Bewerbungen können bis zum 30. September eingereicht werden. Die Verleihung erfolgt während der DRV-Jahrestagung in Marokko Anfang Dezember.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.