Elektro-Flugtaxis sollen in München und Nürnberg starten

| Tourismus Tourismus

Elektro-Flugtaxis des Münchner Start-ups Lilium könnten künftig von den Flughäfen München und Nürnberg aus starten. Diese sollten zu Knotenpunkten eines Netzwerks regionaler Verbindungen werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ziel sei es, Passagiere in den nächsten Jahren mit den vollelektrischen Senkrechtstartern zwischen den verschiedenen Standorten hin und her transportieren zu können.

Die Lilium-Jets mit sieben Sitzen sollen senkrecht starten und landen. Die Strecke sollen sie mit Hilfe von Tragflächen wie konventionelle Flugzeuge zurücklegen. Nach Angaben von Lilium kommen sie auf eine Reichweite von 250 Kilometern und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 280 Kilometer pro Stunde. Bis 2025 soll die Serienproduktion und der Betrieb regionaler Flugdienste beginnen.

Erst kürzlich hatte Lilium bekanntgegeben, mit dem Flughafenbetreiber Ferrovial in Florida ein Netz von mehr als zehn Start- und Landeplätzen für seine Senkrechtstarter aufzubauen. Auch die beiden größten nordrhein-westfälischen Flughäfen Düsseldorf und Köln prüfen gemeinsam mit dem Münchner Hersteller den Einsatz von Lufttaxis. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern lag zu Ostern 2026 laut Umfrage unter den Erwartungen. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Kraftstoffpreise und wetterabhängige Reiseentscheidungen genannt.

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.