Europa-Park mit über sechs Millionen Besuchern im vergangenen Jahr

| Tourismus Tourismus

Besucherrekord im Europa-Park: Über sechs Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschlands größten Freizeitpark gekommen, mehr als jemals zuvor. Der Park sehe die Bestmarke als einen «riesigen Vertrauensbeweis», erklärte Gründer und Gesellschafter Roland Mack.

Der Familienunternehmer hatte den Rekord bereits Ende vergangenen Jahres in Aussicht gestellt. Die rund 5.800 Betten der Hotelanlage des Parks waren im zurückliegenden Jahr häufig ausgebucht.

Vor der Corona-Pandemie hatte der Park in Südbaden im Jahr 2019 über 5,7 Millionen Menschen empfangen. 2020 und 2021 gab es wegen Corona dann erhebliche Rückgänge.

Im gerade begonnenen Jahr rechnet der Europa-Park mit steigenden Energiekosten. Nach früheren Angaben Macks sollen die Eintrittspreise deshalb um etwa fünf Prozent steigen. Laut Onlinebuchungssystem kostet ein Standardtagesticket ab März mindestens 57,50 Euro.

Der Park beschäftigt mehr als 4.500 Menschen. Die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei weiter ein großes Thema: «Bei uns arbeiten bereits rund 300 Ukrainerinnen und Ukrainer (...)», sagte Mack. Mehrere Hundert Mitarbeiter kommen demnach aus Kasachstan und Usbekistan. «Wir haben 1.200 Mitarbeiterwohnungen gebaut, Hotels gemietet und hochwertige Containerdörfer aufgebaut», bilanzierte der Parkchef.

Die Wintersaison in Rust endet am 15. Januar. Die Sommersaison beginnt dann am 25. März. Die Wasserattraktion Rulantica und die Hotelanlage bleiben durchgehend geöffnet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.