Europa-Park verzeichnet erstmals sieben Millionen Besucher

| Tourismus Tourismus

Der Europa-Park hat im Jahr 2025 einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Zum 50. Firmenjubiläum überschritt der Freizeitpark in Rust erstmals die Marke von sieben Millionen Gästen. Damit festigt das Unternehmen seine Position als eines der meistbesuchten Tourismusziele in Deutschland. Laut Betreiberangaben liegt die Besucherzahl damit über den Frequenzen des Kölner Doms oder des Oktoberfests, wobei für den Europa-Park im Gegensatz zu diesen Sehenswürdigkeiten Eintrittsgelder fällig werden.

Inhaber Roland Mack blickt auf die Entwicklung des Unternehmens seit der Gründung zurück. Im Eröffnungssommer 1975 besuchten 250.000 Menschen den Park. Fünf Jahrzehnte später sei die Zahl von sieben Millionen Gästen ein Beleg für das Vertrauen der Besucher in das Gesamtkonzept aus Freizeitpark, der Wasserwelt Rulantica, Gastronomieangeboten wie Eatrenalin und den resorteigenen Hotels. Ein weiterer Meilenstein im November 2025 war die Begrüßung des insgesamt 150 millionsten Gastes seit Bestehen des Resorts. Zudem erhielt das Unternehmen zum zehnten Mal den „Golden Ticket Award“ als bester Freizeitpark der Welt.

Investitionen in Attraktionen und Infrastruktur

Wachstumstreiber im Jubiläumsjahr waren neue Angebote, die Unterhaltung und Markenwelten miteinander verknüpfen. Dazu gehörten die Veröffentlichung des ersten eigenen Kinofilms „GRAND PRIX OF EUROPE“ sowie die Inbetriebnahme der interaktiven Familienattraktion GRAND PRIX EDventure. Neben dem klassischen Parkgeschäft wurde das Ganzjahresangebot weiter ausgebaut. Die Wasserwelt Rulantica erhielt mit dem Außenpool „Svømmepøl“ eine zusätzliche Fläche, die ganzjährig nutzbar ist.

Im Beherbergungssektor fokussierte sich das Resort auf die Erweiterung der Kapazitäten und die Steigerung der Aufenthaltsdauer. Das Europa-Park Camp Resort wurde zur „Silver Lake City“ weiterentwickelt, um zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Resortgelände zu schaffen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026

Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen weitere Expansionsschritte in der Hotellerie und im Parkangebot. Die Westernstadt wird durch die „Riverside Western Lodge“ ergänzt, die über 119 Zimmer verfügt. Das gastronomische Angebot in diesem Bereich wird um eine eigene Brauerei und die „Wild Horse Bar“ erweitert.

Im Bereich der Themenarchitektur steht die Eröffnung des 18. europäischen Themenbereichs bevor. Das Fürstentum Monaco wird als neuer Bereich rund um die Achterbahn „Silver Star“ integriert. Im isländischen Themenbereich wird zudem mit „Sallys Café“ eine Kooperation mit der Food-Creatorin Sally umgesetzt.

Der Betrieb des Resorts ist zunehmend auf Ganzjährigkeit ausgelegt. Während die aktuelle Wintersaison im Park noch bis zum 18. Januar 2026 läuft, bleiben die Wasserwelt Rulantica, das Restaurant Eatrenalin und die 4-Sterne Superior Hotels ohne Unterbrechung geöffnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.

Venedigs neuer Bürgermeister Venturini bringt eine deutliche Erhöhung der Eintrittsgebühr für Tagesbesucher ins Spiel - auf bis zu 50 Euro. In der Lagunenstadt sorgt der Vorstoß für Wirbel.

Ob liegen gelassen oder geklaut: Wer im Urlaub plötzlich ohne Pass dasteht, sollte handeln. Denn spätestens bei der Rückreise kann es sonst bei Grenzkontrollen zu großen Problemen kommen. Was ist zu tun?

Vom Harz-Ausflug bis zum Bauhaus-Besuch: Gäste haben in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 3,6 Milliarden Euro ausgegeben. Vor allem Tagesreisende sorgen für Umsatz.

Eine bundesweite Auswertung zeigt, dass naturnahe und vereinsgetragene Freibäder in mittelgroßen Städten die höchste Zufriedenheit erzielen. Das Dresdner Zschonergrundbad verteidigt dabei zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz.

Ein Bericht des IT-Sicherheitsunternehmens Check Point zeigt einen Anstieg der Cyberangriffe in der Reisebranche um 24 Prozent im Mai 2026. Betrüger nutzen dabei zehntausende gefälschte Internetadressen, um gezielt Daten von Urlaubern abzugreifen.

Eine Studie von Helvetia Österreich belegt, dass 56 Prozent der Österreicher den Sommerurlaub mit dem eigenen Pkw planen. Während technische Checks vor allem von der älteren Generation durchgeführt werden, führen unbekannte Routen insbesondere bei jüngeren Fahrern zu Stress.

Four Seasons Yachts erweitert ihre Flotte und plant für das Jahr 2028 die Inbetriebnahme der neuen Yacht Four Seasons II. Das Schiff wird mit 79 Suiten ausgestattet sein, zu denen auch wohnraumähnliche Unterkünfte auf den oberen Decks gehören.