Europa-Park will einzigartige Gondelbahn nach Frankreich bauen

| Tourismus Tourismus

Der Europa-Park in Rust will weiter Grenzen überwinden: Jetzt planen die Macher eine weltweit einzigartige Seilbahn nach Frankreich, die das Badische mit dem Elsass verbindet. Präsident Macron lobt das Projekt.

Sowohl Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als auch Europa-Park-Geschäftsführer Michael Mack äußerten sich aber schon auf Twitter. Macron sprach von einem französisch-deutschen Projekt, das tausende Arbeitsplätze schaffen werde. Mack postete ein Bild von sich und Macronüber entsprechende Pläne gebeugt. "Die gleiche Vision, die gleiche Hoffnung für die Zukunft, dass es wahr wird! Merci", schrieb der französische Präsident.
 

Die Bahn soll von Rust (Ortenaukreis) über den Rhein nach Rhinau oder Diebolsheim im Elsass führen. Noch handele es sich lediglich um eine Vision, sagte Michael Mack.
Rund 1,3 Millionen Franzosen besuchen jährlich den Park. 1.500 französische Mitarbeiter pendeln täglich über den Rhein, was zu Stoßzeiten immer wieder zu Verkehrsproblemen führt. 
„Eine gemeinsame Seilbahn, die den Rhein und damit die Grenze überwindet, wäre ein starkes Zeichen für das Zusammenwachsen beider Länder und für ein gemeinsames Europa“, sagte Mack

Für die rund 3,5 Kilometer mit der Seilbahn benötigten Passagiere rund sieben Minuten. Die Bahn werde ganzjährig in Betrieb sein. Die Gondeln würden im Winter beheizt.
Geplant seien Investitionen im zweistelligen Millionenbereich. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.