Europa-Park will zweistelligen Millionenbetrag in Hochbahn investieren

| Tourismus Tourismus

Der Europa-Park in Rust (Ortenaukreis) will eine Hochbahn bauen, damit Gäste zur Wasserwelt Rulantica und zurück zu Deutschlands größtem Freizeitpark pendeln können. Kalkuliert werde mit einem zweistelligen Millionenbetrag, teilte eine Sprecherin mit.

Wann es soweit sein wird, ist aber noch unklar: «Wir befinden uns hier noch in einer sehr frühen Planungsphase.» Die Umsetzung soll erst in den nächsten Jahren erfolgen. Die Bahn soll nach bisheriger Planung in einer Höhe von vier bis fünf Metern fahren und den Verkehr in Rust entlasten.

Der Gemeinderat Rust sowie der Zweckverbands Tourismus–Dienstleistungen–Freizeit Ringsheim/Rust haben den Plänen Medienberichten zufolge schon zugestimmt.

2018 hatte der Europa-Park vorerst Pläne zum Bau einer Seilbahn nach Frankreich gestoppt. Hintergrund waren Proteste von Naturschützern, weil die Anlage über das Naturschutzgebiet Taubergießen führen sollte.

Einem Bericht der «Lahrer Zeitung» zufolge wird für den Bau der rund anderthalb Kilometer langen Hochbahn keine zusätzliche Fläche versiegelt. Das Transportsystem solle auf bisher ausgewiesenen Stellplatzflächen oder anders genutzten Flächen erfolgen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.