Expedia-Studie: Fast jeder zweite Deutsche leidet unter Urlaubsmangel

| Tourismus Tourismus

Dass das Gefühl, unter einem Urlaubsdefizit zu leiden, schon lange vor Corona die Deutschen beschäftigte wie kaum ein anderes, belegt eine von Expedia jährlich durchgeführte Studie, die sich mit den Tendenzen und Einstellungen rund um das Thema Urlaub befasst. Fast jeder zweite Bundesbürger hat demnach das Gefühl, unter Urlaubsmangel zu leiden - ein Wert, der sich in diesem Jahr mit Sicherheit nochmals deutlich erhöht hat.

Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass des Deutschen liebste Freizeitbeschäftigung sich keinesfalls auf Strandliege und Sightseeing beschränkt. Körperliches, seelisches und mentales Auftanken stehen stattdessen im Vordergrund: 93 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Urlaub gesundheitsfördernd ist und sogar eine bessere Perspektive auf das Leben ermöglicht (91Prozent).

Bemerkenswert ist zudem insbesondere für Arbeitgeber die im Rahmen dieser Studie zutage getretene Erkenntnis, dass das Gros der Deutschen im Urlaub nicht nur an das Privatleben denkt, sondern nicht minder auch an die Arbeit. Demnach kommen 86 Prozent aller deutschen Urlauber mit einer positiveren Einstellung zu ihrem Broterwerb zurück. Beachtliche 77 Prozent der urlaubenden Bundesdeutschen fühlen sich motiviert, nach der Rückkehr wieder richtig anzupacken. "Urlaub tut auch dem Job gut", lautet dementsprechend das Fazit.

Bewährte Top-Tipps für Urlaubsfeeling

Welche Tipps und Tricks die Deutschen besonders gerne verwenden, um Urlaubsstimmung wieder aufkommen zu lassen, weiß die Studie auch:

  1. Urlaubsbilder und Videos anschauen (46 Prozent) 
  2. Urlaubserlebnisse mit Freunden und Familie teilen (46 Prozent) 
  3. Mit Reisegenossen in Erinnerungen schwelgen (40 Prozent) 
  4. Mitbringsel aus dem Urlaub anschauen oder verwenden (31Prozent) 
  5. Musik hören, die an den Urlaub erinnert (29 Prozent) 
  6. Kleidung tragen, die man im Urlaub gekauft hat (27 Prozent) 
  7. Den nächsten Urlaub planen (25 Prozent)  

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.

Der große Freizeitpark-Check für das Jahr 2026 kürt den südbadischen Europa-Park zum besten Freizeitpark in Deutschland. Neben den Branchenriesen überzeugen im aktuellen Ranking vor allem regionale Familienparks und spezialisierte Anlagen.

Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen - und Verspätungen: Ist die Klimaanlage an Bord defekt, kann es in Flugzeugen schnell unangenehm werden. Was steht Passagieren zu, wenn sich die Kabine unerträglich aufheizt?

Braunwald beendet den klassischen Skibetrieb ab der Wintersaison 2026/27. Die Sportbahnen begründen den Schritt mit anhaltenden Verlusten und veränderten klimatischen Bedingungen, während ein gemeinsamer Zukunftsprozess die weitere touristische Entwicklung der Destination vorbereiten soll.

PiNCAMP meldet Veränderungen im Buchungsverhalten von Campern in Europa. Nach Daten der Plattform wachsen Buchungen im Frühjahr und Herbst stärker als in den klassischen Sommerferien, während nordeuropäische Reiseziele zulegen.

Pierre & Vacances-Center Parcs hat ein vollständig finanziertes Übernahmeangebot von Mubadala Capital erhalten. Die geplante Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung wesentlicher Aktionäre und weiterer Genehmigungen.

Mehr als eine Milliarde Euro liegen im Reisesicherungsfonds – Tui kritisiert eine fehlende Anlagestrategie und fordert spürbare Entlastung für die Branche, und damit für die Urlauber.

Der Sommer-Reisereport 2026 von Opodo zeigt eine anhaltend starke Nachfrage der deutschen Urlauber nach südeuropäischen Zielen, angeführt von Spanien. Gleichzeitig gewinnen Ziele wie Lanzarote und Podgorica stark an Beliebtheit.

Die Staatsanwaltschaft München hat das Ermittlungsverfahren zur Insolvenz der FTI Group eingestellt, da sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung oder Betrug nicht erhärtet hat.