Fanprojekt in Dassow: Star Wars an der Ostsee

| Tourismus Tourismus

Das Star-Wars-Fanprojekt «Outpost One» in Dassow (Nordwestmecklenburg) bei Lübeck ist am Samstag offiziell eröffnet worden. Hunderte Besucher, darunter viele Fans in Kostümen ihrer Idole, kamen zu der Veranstaltung. Mit dabei war auch der kanadische Schauspieler Angus MacInnes (71), der in Episode IV den Rebellenpiloten Jon Vander spielte.

Mit Liebe zum Detail und Perfektionismus haben der Rechtsanwalt Marc Langrock und seine Mitstreiter am Rande der Kleinstadt nahe der Ostsee eine gigantische «Star Wars»-Welt auf 1.300 Quadratmetern erschaffen. Der Besucher wandelt durch 29 nachgebaute Set-Szenen der Kultfilm-Serie. Die Macher der Ausstellung haben eine alte Scheune zu einem Hangar umgebaut, in dem drei Raumschiffmodelle stehen. Die Nachbauten sind fünf bis sechs Meter breit und hoch.

Besuchergruppen konnten sich schon seit Anfang Juli von geschultem Personal an Wochenenden durch die Ausstellung führen lassen. Während der «Preview-Phase» seien gut 3000 Besucher gekommen, sagte Langrock. Begrüßt werden die Gäste auf einem Audioguide vom Schauspieler Hans-Georg Panczak, der deutschen Stimme von Luke Skywalker. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mainz setzt nach Corona auf Tagestourismus

Nach dem Einbruch im Tourismus wegen der Corona-Krise hat die Stadt Mainz mit der Stadtmarketinggesellschaft Mainzplus und Hoteliers ein Konzept für Tagestouristen erarbeitet. Es drehe sich darum, wie gezielt solche Besucher angelockt und Mainz als Ziel beworben werden könne.

Neuer Nachtzug von Sylt nach Salzburg startet

Mit dem ICE unterwegs zwischen Norddeich und München, mit dem Nachtzug zwischen Sylt und Salzburg: Für Urlauber vergrößert sich das Angebot, per Bahn zu Zielen zwischen Nordsee und Alpen zu reisen.

Deutsche müssen bei Reise nach England bald nicht mehr in Quarantäne

Rechtzeitig zum Sommerurlaub lockert England seine Quarantäne-Vorschriften für Einreisende aus etwa 50 Ländern. Besucher, unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien, müssen sich ab 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr für 14 Tage isolieren.

Corona-Flaute: Kreuzfahrtbranche steht das Wasser bis zum Hals

Jahrelang ging es für die Kreuzfahrtindustrie nur nach oben - keinerlei Kritik oder Skandale schienen den Boom bremsen zu können. Dann kam die Corona-Krise und plötzlich geriet die Branche in große Not. Wie stehen die Chancen auf ein Comeback?

Studie: Wie die Österreicher Urlaub machen

Eine Studie der Österreich Werbung hat sich mit den Reiseabsichten der Alpenländler bis Jahresende 2020 beschäftigt. Demnach hatten 52 Prozent der Österreicher fixe Reisepläne für den Rest des Jahres. Die Bereitschaft, im eigenen Land zu reisen, ist deutlich höher als in Deutschland.

Reisewarnung für Türkei bleibt bestehen

Für die Türkei steht viel auf dem Spiel. Millionen deutsche Urlauber strömen in einem normalen Sommer an die türkischen Strände. Dieses Jahr sind es bislang deutlich weniger. Das wollen zwei türkische Minister aus dem Badeort Antalya mit einer Charme-Offensive ändern.

Köln ist bereit für Veranstaltungen

Seit einigen Wochen ist die Durchführung von Fachmessen und -kongressen in Köln generell wieder gestattet. Allerdings birgt die aktuelle Lage noch viele Unklarheiten für die Veranstaltungsplanung. Dafür gibt es nun einen neuen Leitfaden.

Umfrage: Wie die Deutschen Urlaub machen

Eine aktuelle Umfrage zeigt, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Urlaubsplanung der Deutschen hat. Die meisten Befragten haben ihre Reisepläne geändert. Sie verbringen den Sommer jetzt entweder in Deutschland oder bleiben ganz zu Hause.

Trotz Staatshilfen: Wie Lufthansa um die Zukunft kämpft

Neun Milliarden Euro ist allein das deutsche Hilfspaket für die Lufthansa schwer. Um den Staat schnell wieder loszuwerden, muss der in der Corona-Krise abgestürzte Kranich hart arbeiten.

Easyjet will Flotte und Personal in Berlin massiv reduzieren

Die Fluggesellschaft Easyjet will ihre Präsenz in Berlin reduzieren, das ihr größten Standort außerhalb Großbritanniens ist. Zur Höhe des geplanten Abbaus machte das Unternehmen zunächst keine Angaben.