Fast jeder zweite Flug geht auf die Kurzstrecke

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Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Verbindungen bis 1.000 Kilometer hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr 45 Prozent Anteil an allen 1,5 Millionen Passagierflügen.

Überwiegend steuerten die Kurzstreckenflüge Ziele im nahegelegenen Ausland an oder begannen dort (82 Prozent), wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Die häufigste Verbindung auf der kurzen Distanz an deutschen Hauptverkehrsflughäfen war 2025 demnach die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow mit 11.000 Passagierflügen. 

Inlandsflüge auf Platz 2

Es folgten die innerdeutschen Verbindungen zwischen dem größten deutschen Flughafen Frankfurt/Main und Berlin (knapp 11.000 Flüge), München (10.700 Flüge) sowie Hamburg (10.300 Flüge).

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war die Zahl der Kurzflüge im ersten Quartal 2026 rückläufig. 137.700 Flüge bedeuteten einen Rückgang um drei Prozent. Dazu haben auch Streiks bei der Lufthansa beigetragen. Auch insgesamt ist die Flugzahl in den drei Monaten um ein Prozent auf 282.100 gesunken.

Kurzstreckenflüge sind aus Klimaschutzgründen umstritten. Der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner sagte jüngst, er halte angesichts eines möglichen Treibstoffmangels innerdeutsche Flüge für verzichtbar. Das gelte auch für Kurzstreckenflüge ins europäische Ausland oder Privatjets. (dpa)


 

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