FC Bayern Welt: Fanshop, zwei Restaurants und ein Hotel in München geplant

| Tourismus Tourismus

Der FC Bayern will von Dezember an mit seiner «FC Bayern Welt» im Herzen Münchens zu einem besonderen Anziehungspunkt werden. «Das wird eine neue Benchmark für den europäischen Fußball, ich kenne nichts Vergleichbares in ganz Europa», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag bei der Besichtigung des im Umbau befindlichen Gebäudes in Rathaus-Nähe. «Wir sind überzeugt, das wird absolut eine Erfolgsstory werden.»

Auf einer Gesamtfläche von etwa 3.500 Quadratmetern sind neben einem großen Fanshop zwei Restaurants mit 200 bis 250 Plätzen, ein Boutique-Hotel im bayerischen Stil mit 30 Zimmern sowie eine Event- und Meeting-Location im Bau. «Unser Ziel ist, dass nach der Allianz Arena, nach dem Campus, nach der Säbener Straße dieses Objekt in jedem Reiseführer steht und es für jeden Touristen Pflicht ist, hierherzukommen und die Marke FC Bayern und die Marke der Partner erleben zu können», sagte Vorstand Jörg Wacker.
 

Die Bayern sind mit dem Catering-Unternehmen Do&Co nach Angaben vom Dienstag «sehr langfristig» Mieter in dem Gebäude, eine konkrete Dauer wurde nicht genannt. Die Eröffnung ist für den Dezember geplant. «Ich bin schwer begeistert, was hier entsteht», sagte Rummenigge. Das Gebäude sei gleich neben «unserem zweiten Wohnzimmer, dem Balkon», sagte Rummenigge. Da könne man bei der nächsten Meisterfeier zu Fuß herübergehen.

Ob das bislang als «FC Bayern Welt» firmierende Projekt am Ende auch so heißt, ist offen. Man finde Welt oder World ganz gut, aber habe auch noch ein paar Alternativvorschläge auf dem Tisch, sagte Wacker. Er verriet, dass die Zahl von 30 Hotelzimmern auch in Anlehnung an 30 deutsche Meisterschaften des Clubs vorgenommen worden sei. Bei der nächsten Meisterschaft werde man sich etwas anderes einfallen lassen, sagte der Vorstand. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.

Tui spürt weiterhin die Folgen des Iran-Kriegs, viele Menschen buchen ihren Urlaub zudem später. Doch es gibt auch Lichtblicke. Was erwartet Europas größter Reisekonzern für die Wintersaison?