Ferienhaus-Preise: Spanische Städte führen Osterreise-Index 2026 an

| Tourismus Tourismus

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat eine Untersuchung zu den attraktivsten europäischen Reisezielen für die Osterfeiertage vorgelegt. Die Analyse vergleicht 145 Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern hinsichtlich der durchschnittlichen Übernachtungspreise für Ferienunterkünfte sowie klimatischer Daten wie Temperatur und Sonnenstunden im April.

Spanische Destinationen führen das europäische Ranking an

Nach Angaben des Unternehmens sichert sich die galizische Küstenstadt A Coruña mit einem Indexwert von 8,2 von 10 Punkten den ersten Platz im Vergleich. Die Stadt verzeichnete in der Auswertung durchschnittlich 295 Sonnenstunden im April bei einer mittleren Temperatur von 19,2 Grad Celsius. Die Kosten für eine Übernachtung in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung liegen dort im Mittel bei 152 Euro.

Auf den weiteren Plätzen folgen Santa Cruz de Tenerife und Murcia. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, weist die Hauptstadt Teneriffas mit 110 Euro pro Nacht einen der niedrigsten Durchschnittspreise im gesamten Ranking auf, gepaart mit 247 Sonnenstunden. In Murcia belaufen sich die Übernachtungskosten auf durchschnittlich 114 Euro bei 245 Sonnenstunden im April.

Sizilianische Städte als preiswerte Alternativen im Mittelmeerraum

Sizilianische Ziele nehmen ebenfalls vordere Positionen in der Auswertung ein. Die Stadt Catania belegt mit einem Score von 7,4 den vierten Rang und stellt mit durchschnittlich 101 Euro pro Nacht das günstigste Ziel innerhalb der Top-Fünf-Platzierungen dar. Für Messina am nordöstlichen Zipfel Siziliens ermittelte das Portal mit 98 Euro pro Nacht den niedrigsten Preis unter den ersten zehn Plätzen.

Auch die griechische Hauptstadt Athen sowie die spanischen Städte Cartagena und Alicante finden sich mit Werten zwischen 7,16 und 7,39 in der oberen Tabellenhälfte wieder. Die Temperaturen in diesen Regionen bewegen sich laut den zugrunde gelegten Wetterdaten der letzten zehn Jahre im April durchschnittlich zwischen 15 und 16,4 Grad Celsius.

Hohe Kosten und geringe Sonnendauer in Nord- und Westeuropa

Am Ende des Preis-Wetter-Vergleichs stehen vor allem Metropolen in Nord- und Westeuropa, die durch hohe Preise und weniger beständiges Frühlingswetter gekennzeichnet sind. In Paris müssen Reisende laut Holidu mit durchschnittlich 365 Euro pro Nacht rechnen, wobei lediglich 162 Sonnenstunden und eine Durchschnittstemperatur von 11,1 Grad Celsius zu erwarten sind.

Ähnliche Ergebnisse zeigen sich für Edinburgh und Dublin. In der schottischen Hauptstadt liegen die Kosten für Ferienhäuser oder Ferienwohnungen im Osterzeitraum bei 322 Euro pro Nacht, während die durchschnittliche Sonnendauer mit 112 Stunden beziffert wird. Dublin weist bei einem Preis von 273 Euro pro Nacht rund 125 Sonnenstunden auf.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.

Ein neuer Trendreport von Accor und Globetrender prognostiziert für 2026 einen Wandel im Reiseverhalten: Deutsche Urlauber suchen verstärkt nach emotionaler Resonanz, authentischen Erlebnissen und der Vereinbarkeit von gewohntem Lifestyle und Reisen.

Eine Reise nach Helgoland buchten 2025 weniger Urlauber als im Jahr davor. Die Tourismusdirektorin nennt die Gründe und gibt einen Ausblick auf zwei besondere Daten in diesem Jahr.

Der europäische Tourismus zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähig. Während die Besucherzahlen moderat steigen, nehmen die Ausgaben deutlich zu. Trends wie Reisen in der Nebensaison und das Interesse an nordeuropäischen Zielen prägen das Bild, während für 2026 starke Impulse aus Asien erwartet werden.

Berlins Übernachtungszahlen sinken leicht auf 29,4 Millionen, während München und Hamburg ihr Vorkrisenniveau bereits übertreffen. Visit-Berlin-Chef Kieker und Senatorin Giffey führen die Stagnation auf die mangelnde internationale Anbindung der Hauptstadt zurück und kritisieren auch die Bundesregierung.

Frankreich bleibt das meistbesuchte Urlaubsziel der Welt: 102 Millionen internationale Gäste sorgten 2025 für Rekordeinnahmen – doch beim Umsatz liegt ein Nachbarland vorn.

Trotz fehlender Großevents wie der Fußball-EM: Die Zahl der Gäste in Baden-Württemberg erreicht ein Rekordhoch. Die meisten Touristen im Südwesten kommen weiterhin aus Deutschland. Welche Rolle spielen Übernachtungen?

Absicherungen und 24-Stunden-Hotlines: Reiseveranstalter reagieren auf Pläne zu verschärften Einreisekontrollen. Obwohl die Details noch gar nicht feststehen, sind Touristen verunsichert. Zurecht?

In welchen deutschen Küstenregionen verbringen Urlauber am liebsten eine Auszeit? Schleswig-Holsteins Küsten liegen in der Reise-Gunst deutlich vorn. Doch es gibt etwas Bewegung bei den Marktanteilen.