Ferienresort Naturpark Heidesee ensteht südlich von Berlin

| Tourismus Tourismus

Mit dem offiziellen Spatenstich am Samstag begann die Realisierung des Ferienimmobilienprojekts „Naturpark Heidesee“ in Blossin, Landkreis Dahme-Spreewald. Das Vorhaben, angesiedelt lediglich 45 Autominuten vom Berliner Stadtzentrum entfernt, wird von der Hamburger EmissionsHaus AG (HEH AG) und der NIBERT Asset Management GmbH initiiert. Ziel ist die Etablierung eines modernen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Resorts in skandinavischem Design, das Urlaub und Naturerlebnis vereint.

Die Zeremonie am Baugelände unterstrich die hohe regionale Relevanz des Projekts. Zu den geladenen Gästen zählten neben Kaufinteressenten die verantwortlichen Planer, der Bürgermeister sowie Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die breite Beteiligung verdeutlichte die enge Kooperation zwischen den Projektentwicklern, Fachplanern und der Kommune.

Standort und Zielgruppe: Kapitalanlage am Wasser

Das Resort entsteht auf einem rund 25.000 Quadratmeter großen Areal am Heidesee und bietet einen direkten Zugang zur Bundeswasserstraße „Storkower Gewässer“. Die Nähe zu Berlin – die südliche Stadtgrenze ist nicht weit entfernt – sowie die schnelle Erreichbarkeit des Flughafens BER und die Lage im Umfeld des Spreewalds erhöhen die Attraktivität für erholungssuchende Hauptstädter und Touristen.

Die Region Dahme-Spreewald zeichnet sich durch eine vielfältige Landschaft mit über 100 Seen, Moorgebieten und ausgedehnten Wald- und Heideflächen aus. Geplant sind insgesamt 45 hochwertige Ferienimmobilien. Das Projekt zielt auf Kapitalanleger ab, denen die Einheiten in Kürze zum Kauf angeboten werden sollen.

Architektur und nachhaltige Ausstattung

Die 45 Ferienimmobilien bieten Wohnflächen zwischen 75 und 98 Quadratmetern. Charakteristisch ist die moderne Holzständerbauweise. Das architektonische Konzept sieht ein offenes Raumkonzept mit Deckenhöhen von bis zu 5 Metern vor. Zur hochwertigen Ausstattung gehören großzügige Fensterfronten, Holzparkett sowie ein Kamin.

In den ersten Bauabschnitten sind die Häuser auf Energieeffizienz ausgelegt: Sie sind mit Wärmepumpen inklusive Kühlfunktion und Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Einzelhäuser erhalten zudem eine überdachte Terrasse und einen Garten mit separater Liegefläche.

Geplante Gemeinschaftseinrichtungen

Zur Steigerung des Erholungswerts und zur Förderung der Begegnung ist ein Clubhaus vorgesehen. Dieses soll eine Sauna, Fitnessgeräte und einen Kursraum beherbergen. Ergänzend sind ein Grillplatz und großzügige Außenflächen geplant. Ziel der Gestaltung ist, dass Begegnung möglich ist, die Privatsphäre der Gäste aber gewahrt bleibt.

Hohe Expertise der Projektpartner

Die Realisierung des Projekts liegt in den Händen der HEH AG und der NIBERT Asset Management GmbH.

Für die HEH AG und ihren Vorstandsvorsitzenden Gunnar Dittmann markiert dieses Projekt eine Erweiterung des Portfolios im Segment der Ferienimmobilien in Natur- und Wasserlagen. Das Unternehmen, das seit 2006 aktiv ist, verbindet hier touristische Nachfrage mit Kapitalanlegerinteresse und nachhaltigem Bauen.

Jaska H. Harm, Geschäftsführer der NIBERT Asset Management GmbH und Ferienimmobilienexperte, verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Branche. Die Expertise erstreckt sich von der Konzeption über die Planung und Realisierung bis hin zum Verkauf und Betrieb. Herr Harm kann auf über 2.000 realisierte Ferienimmobilien zurückblicken, darunter das Hafendorf Rheinsberg und das Hafendorf Zerpenschleuse bei Berlin. Ein Fokus der Gesellschaft liegt auf der frühzeitigen Abstimmung mit den Gemeinden, um Mehrwerte für die angrenzende Gastronomie, den Einzelhandel und die Einwohner zu schaffen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.