Fosun belebt Marke Thomas Cook wieder

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Nach der Pleite von Thomas Cook hatte sich der Reisekonzern Fosun die Rechte an der Marke Thomas Cook gesichert. Jetzt planen die chinesischen Eigentümer den Namen bereits im nächsten Jahr zu nutzen. Entstehen soll einen Reiseplattform für europäische Kunden.

Wie mehrere Medien berichten, sollen einige der bestehenden Reiseangebote von Fosun zusammengefasst und in Thomas Cook umbenannt werden. Insebesondere Reisende in Europa, die mit dem Namen vertraut sind, sollen auf diesem Weg in die Fosun-Resorts gelockt werden, wie Bloomberg berichtet.

Dabei könnte die Nutzung des Namens für Fosun zur Herausforderung werden, hat doch der Bankrott des Unternehmens zu 9.000 Arbeitsplatzverlusten in Großbritannien geführt. 150.000 Touristen saßen im Ausland fest und die Urlaubspläne tausender Reisender waren ruiniert.

Fosun ist unter anderem Inhaber der Resortmarke Club Med und besaß auch 18 Prozent an der Thomas Cook-Muttergesellschaft. Das chinesische Unternehmen, das auch Versicherungen und Arzneimittel verkauft, zahlte im November elf Millionen Pfund (14 Millionen Dollar) für die Marke Thomas Cook und die beiden Hotelmarken - Casa Cook und Cook's Club - sowie für deren Domain-Namen, Apps und Social-Media-Accounts.


 

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