Frankreich knackt Touristenrekord mit 102 Millionen Gästen

| Tourismus Tourismus

Frankreich hat seine Tourismuseinnahmen und internationalen Gästezahlen auf einen neuen Rekord gesteigert und bleibt das weltweit meistbesuchte Urlauberland.

Die Zahl internationaler Urlauber stieg 2025 im Vorjahresvergleich von 100 auf 102 Millionen und die damit erzielten Einnahmen kletterten um neun Prozent auf 77,5 Milliarden Euro, wie das Wirtschaftsministerium in Paris mitteilte. Im Vergleich zu 2019 legten die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus sogar um 37 Prozent zu. 

Drei Viertel der ausländischen Touristen in Frankreich kommen aus Europa, die Zahl der Übernachtungen in Hotels und anderen Quartieren legte im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent zu. Bei Urlaubern aus Deutschland lag der Zuwachs bei neun Prozent. Auch die Übernachtungszahlen und Ausgaben von Urlaubern aus Frankreich, die ihre Ferien im eigenen Land verbringen, legten weiter zu.

Auch wenn Frankreich das meistbesuchte Urlauberland ist, erzielt es im Vergleich nicht die höchsten Einnahmen aus dem internationalen Tourismus und schaut neidisch auf den Nachbarn Spanien. Dort wurden 2025 Einnahmen von 105 Milliarden Euro erzielt, teilte das Pariser Ministerium mit, nicht ohne zu betonen, dass der Abstand zu Frankreich schrumpfe. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.