Freiburger Erzbischof fordert klimafreundlichen Urlaub

| Tourismus Tourismus

 Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat zu klimafreundlichem Urlaub aufgerufen. Die globale Erderwärmung kenne keine Ferien, sagte Burger. Bei der Wahl des Urlaubsziels und der Verkehrsmittel sowie bei Urlaubsaktivitäten sollte dies bedacht werden. «Im Urlaub gilt nichts anderes als sonst: Wir müssen Gewohnheiten überdenken und vielleicht ändern, wenn es bessere Alternativen gibt.» Er selbst werde im Sommerurlaub in der Heimat bleiben. Weiter als bis zu den Alpen werde er nicht reisen.

«Wenn wir die Schöpfung in ihrer Vielfalt wirklich bewahren wollen, gibt es keine Zeiträume oder Anlässe, zu denen wir das Klima mehr schädigen dürfen als zu anderen Zeiten», sagte Burger: «Gerade in unserem Urlaub genießen wir ja die Natur und unsere Umwelt besonders intensiv, und das wollen wir mit gutem Gewissen tun können.» Jeder sei dabei für sein Handeln selbst verantwortlich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.