Gedruckte Reisekataloge bleiben beliebt

| Tourismus Tourismus

Digitalisierung schön und gut, der gedruckte Reisekatalog bleibt trotzdem bei vielen Urlaubern beliebt. Er sei nach wie vor beliebt und werde von den Kunden verlangt, wie unter anderem der Sender n-tv berichtete. Demnach hätten mehrere Tourismusunternehmen bestätigt, dass das Interesse weiterhin groß sei. Die Kataloge hätten zwar nicht mehr den Stellenwert wie vor 15 Jahren, überflüssig seien sie deshalb aber nicht, erklärte laut n-tv eine Tui-Sprecherin. 

Bei Thomas Cook sieht man die Sache ähnlich. Trotz der Webseite und der Präsenz in den sozialen Netzwerken sollen auch die Print-Medien nicht vergessen werden. Schließlich sei die Urlaubsplanung und die Auswahl des Hotels ein besonderes Erlebnis für die Kunden. Deshalb würden diese auch weiterhin einen Katalog bevorzugen. Auch bei DER Touristik wird der Katalog nicht in Frage gestellt. 

Was die Veranstalter jedoch eint, ist ihre Ablehnung der Verpflichtung, den Katalogen gedruckte Preisteile beizulegen. Schließlich könnten sich die Kunden vor der Buchung im Internet, bei den Veranstaltern und im Reisebüro über die aktuelleren Preise informieren. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.

Der Edersee ist mitten in den Ferien nur noch zu rund einem Fünftel gefüllt. Wassersport geht kaum noch, Betriebe melden teils 50 Prozent Umsatzminus. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht.

Über Airbnb, Booking.com und Expedia wurden 2025 insgesamt 68,3 Millionen Übernachtungen in deutschen Ferienwohnungen und -häusern gebucht. Die Daten ergänzen die amtliche Tourismusstatistik insbesondere um kleinere Anbieter.

Mitten in der Hauptreisezeit fordern Tausende auf Mallorca ein Ende des Massentourismus. Es ist nicht der erste Protest. Warum die Inselbewohner auf die Barrikaden gehen.