Geheimtipp Palazzo Marconi - Michaela Störr mit Design-Apartements im Süden Apuliens

| Tourismus Tourismus

Seit über einem Jahrzehnt verleiht Michaela Störr mit ihrer PR-Agentur namhaften Hotelmarken, noblen Herbergen und Sterneköchen eine Stimme. Jetzt hat sich die ehemalige Accor-Sprecherin, gemeinsam mit ihrem Mann Antonio,  einen Traum erfüllt und ist selbst unter die Gastgeber gegangen: Mit einem „Palazzo“ in Süditalien.

30 Jahre stand der Palazzo in der Altstadt von Corigliano in Apulien leer. Dann kamen Michaela Störr aus Regensburg und ihr Mann Süden Apuliens – und fassten einen kühnen Plan: Das historische Bauwerk mit Leben: Drei Jahre lang restaurierte das Paar den Palazzo Marconi mit viel Liebe zum Detail. Jetzt werden die bis zu 120 Quadratmeter großen Ferienapartments an Menschen, die auf der Suche nach einem Geheimtipp abseits des Massentourismus sind.

Ganz im Süden, am Stiefelabsatz Italiens gelegen, bietet der Salento alle Vorzüge zweier Meere: weite Strände, kristallklare Buchten und sehenswerte Barockstädte mit einem pulsierenden Kulturleben.

Der Palazzo Marconi liegt ruhig inmitten der Altstadt von Corigliano d’Otranto. Die Kleinstadt ist das ganze Jahr über von süditalienischem Leben erfüllt. Auf den Plätzen und in den Gassen locken nicht nur zahlreiche Restaurants und farbenfrohe Märkte, alljährlich findet hier auch die Notte della Taranta statt, eines der größten Kulturfestivals Süditaliens

 

Sechs Meter hohe Gewölbedecken

Um 1905 erbaut, ist der Palazzo Marconi mit seiner aufwändig verzierten Fassade ein besonders eindrucksvolles Baudenkmal der süditalienischen Jahrhundertwende. Ein Raumgefühl von fürstlicher Großzügigkeit vermitteln die sternförmigen, sechs Meter hohen Gewölbedecken. Bei der Restaurierung des Kleinods setzten die neuen Eigentümer auf das Können lokaler Handwerker: Ein ortsansässiger Schreiner restaurierte die originalen Türen und Fenster. Die Kochinsel wurde aus Carrara-Marmor gefertigt und kombiniert den historischen Holzofen der Jahrhundertwende mit allen Vorzügen einer modernen Küche. Die prachtvoll gemusterten Terrazzoböden wurden gereinigt und mit einer Fußbodenheizung neu verlegt. So sind die Wohnungen auch im Winter angenehm temperiert. Im Sommer kühlt auf Wunsch eine Klimaanlage die Räume.

Mit der historischen Bausubstanz kontrastiert die handverlesene Möblierung, die die Besitzer aus allen Teilen Italiens zusammengetragen haben. Jedes Möbel ist ein Einzelstück, behutsam restauriert oder von einheimischen Handwerkern individuell gefertigt. Süße Urlaubsträume verspricht das intarsiengeschmückte Doppelbett aus dem 19. Jahrhundert.

Das Apartment „Casa San Antonio“ bietet auf 120 Quadratmetern Platz für bis zu fünf Personen, die „Casa San Michele“ beherbergt auf 80 Quadratmetern zwei Gäste – ideal für zwei befreundete Familien. Zu beiden Wohnungen gehören jeweils zwei Bäder und großzügige Terrassen, von denen der Blick über die Orangen- und Zitronenbäume des mediterranen Gartens schweift. Dort stehen für ein Lesestündchen im Grünen bequeme Liegestühle und eine Hängematte bereit. Der Bau eines Pools ist bereits in Planung und für den Sommer 2024 vorgesehen.

Geheimtipp zwischen zwei Meeren

Die Lage von Corigliano d´Otranto ist ideal, um die landschaftliche und kulturelle Schönheit Apuliens zu entdecken. Hier treffen das ionische und das adriatische Meer aufeinander und formen eine abwechslungsreiche Küste mit langen Sandstränden und versteckten Badebuchten. Über gut ausgebaute Straßen erreicht man die Adria bei Otranto in 15 Minuten, das ionische Meer bei Gallipoli in 30 Minuten. Das Binnenland beeindruckt mit süditalienischem Flair und dem Farbenspiel einer Landschaft, die von fruchtbarer roter Erde und silbrig flirrenden Olivenhainen geprägt ist.

Ob über Silvester, zur Blüte im Frühling, in den Sommermonaten oder zur Wein- und Olivenernte im Herbst: Der Salento ist das ganze Jahr über ein vielseitiges Reiseziel. Aus vielen deutschen Großstädten gehen Flüge nach Bari (zwei Fahrstunden zum Palazzo Marconi). In den Sommermonaten wird auch der 40 Minuten entfernte Flughafen von Brindisi angeflogen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GBTA erwartet für 2026 Geschäftsreiseausgaben von 404 Milliarden Euro in Europa. Während die Ausgaben um sieben Prozent steigen sollen, wächst die Zahl der Reisen laut Prognose lediglich um 0,7 Prozent. Deutschland bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt.

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat das Suchinteresse bei Google für deutsche Kleinstädte mit weniger als 20.000 Einwohnern ausgewertet. Dabei führen Füssen und Winterberg das aktuelle Ranking an.

Hunderttausende Touristen zieht es Jahr für Jahr an die gleichen Orte. Die Europäische Kommission will die Länder dabei unterstützen, Folgen auszugleichen - und Europas Tourismus stärken.

Booking.com hat seine Reiseprognosen für 2027 veröffentlicht. Eine Befragung in Deutschland zeigt veränderte Urlaubswünsche – von stimmungsbasierter Reiseplanung über unterschiedliche Budgetvorstellungen bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Der Fahrradtourismus hat 2025 in Deutschland einen Bruttoumsatz von 18,1 Milliarden Euro ausgelöst. Eine neue Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes zeigt zudem, wo weiteres Nachfragepotenzial besteht.

Regen statt Schnee und hohe Betriebskosten: Am Kolben in Oberammergau wird nach 15 Jahren der klassische Wintersportbetrieb eingestellt. Was die Betreiber zu dem Schritt sagen.

Nach dem Spatenstich für die Munich Arena in Freising prognostiziert eine Deloitte-Studie eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 355 Millionen Euro für die Region. Von zusätzlicher Nachfrage sollen auch Hotellerie und Gastronomie profitieren. Zum Projekt gehört ein Tempo by Hilton mit 199 Zimmern.

Center Parcs Deutschland steigerte im Geschäftsjahr 2025/26 die Auslastung seiner sechs Ferienparks auf 80,8 Prozent. Besonders die Nachfrage nach Aufenthalten außerhalb der Schulferien nahm zu.

Vor Flügen in die Vereinigten Staaten muss ab Mitte nächster Woche eine zusätzliche Erklärung abgegeben werden. Der Hintergrund ist der Ebola-Ausbruch im Kongo. Was US-Reisende wissen müssen.

Baden-Baden führt das Ranking der meistgesuchten deutschen Kurorte mit rund 451.000 monatlichen Suchanfragen an. Eine Auswertung von Fit Reisen zeigt außerdem regionale Unterschiede und abweichende Präferenzen in ausländischen Märkten.