Georgien und ITB Berlin besiegeln mehrjährige Kooperation von 2021 bis 2023

| Tourismus Tourismus

Georgien und die ITB Berlin haben sich auf eine umfangreiche Kooperation geeinigt, die Partnerschaften in gleich drei aufeinanderfolgenden Jahren umfasst. In diesem Rahmen haben Georgien und die Reisemesse eine Zusammenarbeit für 2021, 2022 und 2023 unterzeichnet.

Bereits in diesem Jahr präsentiert sich Georgien als Adventure & Sustainability Partner auf ITB Berlin NOW. Wie der Name verrät, stellt die Partnerschaft das Engagement hinsichtlich Natur und Nachhaltigkeit in den Fokus. Im Jahr 2022 präsentiert Georgien als Offizielle Kulturdestination seine kulturellen Schätze. Der Titel als Offizielles Gastland folgt dann schließlich für das Jahr 2023. Traditionell richtet das Gastland gemeinsam mit der ITB Berlin die Eröffnungsveranstaltung aus und erhält besondere mediale Aufmerksamkeit.

"Georgien bildet eine kulturelle Brücke zwischen Europa und Asien und ist ein überaus spannendes Land, dessen touristisches Spektrum den Entdeckergeist von Reisenden auf vielfache Weise anspricht", kommentiert David Ruetz, Head of ITB Berlin. "Wir freuen uns sehr, dass Georgien mit uns eine derartig langfristig angelegte Partnerschaft eingeht. Sicher werden wir unsere Gäste mit einer außergewöhnlich großen Bühne willkommen heißen können."

"Auch in der Ära während und nach der weltweiten Corona-Pandemie ist und bleibt die ITB Berlin für uns die wichtigste, globale Plattform der Tourismusindustrie", ergänzt Medea Janiashvili, amtierende Leiterin der nationalen georgischen Tourismusbehörde. "Die dreijährige Partnerschaft wird uns maßgeblich dabei helfen, unser Land ein ganzes Stück näher an unsere Gäste aus der gesamten Welt zu bringen."

Georgien ist in 2021 als Aussteller mit einer eigenen Brand Card auf ITB Berlin NOW vertreten und präsentiert sich auch auf der diesjährigen ITB Berlin NOW Convention. Am Donnerstag, den 11. März, bietet das Panel "Georgian Living Culture: From Peaks to the Black Sea Coast". Einblicke in die lebendige Kultur des Landes, ausgedrückt in abenteuerlichen Landschaften, Artenvielfalt, Aromen, uralten , Gastfreundschaft und vielen weiteren Merkmalen, erwartet die Teilnehmer.

Zum ersten Mal wird die osteuropäische Destination offizielles Gastland der ITB Berlin 2023 sein. Die Republik zählt rund 3,7 Millionen Einwohner und punktet bei Besuchern mit kulturellem Reichtum und den unterschiedlichen Architekturstilen seiner Hauptstadt Tiflis, mit Gebirgszügen und Bergklöstern, mit Stränden an der Schwarzmeer-Küste sowie mit der alten Weinbau-Region Kachetien. Rund 87 Prozent der Landfläche sind von Gebirge bedeckt. Der höchste Berg des Landes, der Schchara, misst stolze 5.200 Meter. Das Land ist einzigartig in seinem Mix aus traditionellem und modernem Leben. So zeichnet sich die georgische Gastronomie durch ihre reichhaltige und abwechslungsreiche Küche aus. Das Land ist auch Geburtsstätte des Weins und blickt auf eine über 8.000 Jahre ungebrochener Weinbautradition zurück.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Fränkische Fachwerkstraße gegründet

Zwölf Städte haben am Mittwoch die Fränkische Fachwerkstraße gegründet. Zu den Mitgliedern zählen Bad Windsheim, Seßlach, Ebern, Marktbreit, Untermerzbach und Ochsenfurt. Auch Haßfurt, Cadolzburg, Baunach, Königsberg in Bayern, Stadtlauringen und Marktzeuln stellten einen Antrag.

Spanien-Urlaub: Franzosen überholen Deutsche und Briten und landen auf Platz eins

Die Franzosen haben im Zuge von Corona und Brexit das langjährige Spitzenreiter-Duo in der Rangliste der ausländischen Spanien-Besucher, die Briten und die Deutschen, im Januar überholt und klar hinter sich gelassen.

Sommerbuchungen ziehen leicht an - Branche erwartet trotzdem hartes Jahr

Die deutsche Reisebranche stellt sich nach dem historischen Einbruch im Corona-Krisenjahr 2020 auf weiter harte Zeiten ein und schreibt das laufende Touristikjahr wirtschaftlich weitgehend ab. Die Sommerbuchungen ziehen zwar etwas an, allerdings nur auf sehr niedrigem Niveau.

Hamburg Cruise Days auf 2022 verschoben

Die für September geplanten Hamburg Cruise Days werden auf 2022 verschoben. Aufgrund der Corona-Pandemie hapert es bei der Finanzierung, zudem sind die Behörden angesichts der Größe der Veranstaltung skeptisch.

Fünf-Punkte-Öffnungsplan für Geschäftsreisen

Der Verband Deutsches Reisemanagement hat ein Öffnungskonzept vorgestellt, das sichere Geschäftsreisen während und nach der Coronavirus-Pandemie ermöglichen soll. Der Verband plädiert unter anderem für einen verstärkten Einsatz von Schnelltests.

Umfrage: Wie Reisende 2021 urlauben

Das Onlineangebot ist groß und die Urlaubswunschlisten in ganz Deutschland füllen sich beständig. Ein Online-Reiseportal hat sich umgehört, wie das vergangene Jahr Reisewünsche beeinflusst hat und welche Vorlieben bei kommenden Buchungen im Vordergrund stehen.

Studie: Geschäftsreisende setzen bei Anstieg der Corona-Zahlen mehr auf Mietwagen

Die Corona-Pandemie sorgt für deutliche Verschiebungen beim Buchungsverhalten von Geschäftsreisenden. Wer gereist ist, wählte andere Verkehrsmittel als zuvor. Geschäftsreisende setzten dabei mehr auf Mietwagen, so eine Airplus-Studie.

Ein Jahr danach: Der lange Schatten des Corona-Ausbruchs in Ischgl

Am 7. März 2020 bekam in Ischgl in Österreich ein deutscher Kellner der Après-Skibar «Kitzloch» sein positives Testergebnis. "Erst war alles ganz weit weg, dann plötzlich ging der Hurrikan los", erinnert sich Tourismuschef Andreas Steibl an die Dynamik.

Sylt-Urlaub künftig nur mit PCR-Test oder Schnelltest

Wer auf Sylt Ferien machen will, soll künftig einen PRC-Test oder einen Schnelltest vorweisen müssen, der durch qualifiziertes Personal durchgeführt wurde. Das kündigte nun der Bürgermeister der Inselgemeinde an.

Sixt mit schwarzen Zahlen im Corona-Krisenjahr

Die Konkurrenz schreibt tiefrote Zahlen, Sixt schlägt sich besser. Der Firmenpatriarch betont die Rolle seiner Söhne dabei, die im Juni seine Nachfolge antreten. Und legt die Hürde schon mal sehr hoch.