Großbritannien: Königliche Paläste öffnen wieder für Besucher

| Tourismus Tourismus

Ein Picknick im Garten des Buckingham-Palastes oder ein Blick hinter die Kulissen von Schloss Windsor sollen nach langen Monaten des Corona-Lockdowns bald wieder für Besucher möglich sein. «Wir freuen uns, Euch wieder willkommen zu heißen», hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Royal Collection Trust, der mehrere Schlösser und Kunstwerke im Besitz der britischen Royals verwaltet.

Die Gärten des offiziellen Amtssitzes von Queen Elizabeth II. - dem Buckingham-Palast - können ab dem 17. April wieder besucht werden, ab Ende des Monats auch der Holyrood-Palast in Schottland. Touren durch Schloss Windsor sollen ab Mitte Mai wieder stattfinden, genauso wie durch die Queen's Gallery im Buckingham-Palast.

Bei allen Häusern und Gärten ist es notwendig, sich vorab ein Ticket zu buchen. Um den Besuch sicher zu machen, lassen die Häuser nur eine begrenzte Zahl an Gästen gleichzeitig zu.

Die königlichen Gärten und Häuser haben die Einnahmen durch Besucher nach langen Monaten der Schließung dringend nötig: Während der Pandemie hatte der Royal Collection Trust Medienberichten zufolge mehrere Hundert Stellen streichen müssen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.