Große Airlines: Transatlantischen Luftverkehr wieder in Gang bringen

| Tourismus Tourismus

Die Chefs großer Fluggesellschaften dringen darauf, den Luftverkehr zwischen den USA und Europa wieder in Gang zu bringen. Die Antwort auf die Corona-Pandemie benötige weiterhin eine Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks, heißt es in einem offenen Brief der Gesellschaften United, American Airlines, Lufthansa und International Airlines Group an US-Vizepräsident Mike Pence und EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

Angesichts der Bedeutung des transatlantischen Flugverkehrs für die globale Wirtschaft und die Geschäfte der Airlines sei es «entscheidend», einen Weg zu finden, um den Luftverkehr zwischen den USA und Europa wieder zu eröffnen. «Niemandem wird die andauernde Schließung dieses am wenigsten entbehrlichen Korridors für die globale Luftfahrt nutzen», heißt es in dem Brief von Dienstag, den auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr unterschrieb.

Als Lösung schlagen die Vorstandschefs ein koordiniertes gemeinsames Corona-Testprogramm vor, um den Luftverkehr zwischen den USA und Europa ohne Quarantäne oder andere Einreise-Beschränkungen wieder im großen Stil zu ermöglichen. So könnten Tests auf Covid-19 bei Piloten eine Chance für die Branche sein. Die Hygiene-Richtlinien von Regierungen, Airlines und Flughäfen für Passagiere und Crews seien eine solide Basis für das Wiederhochfahren des Luftverkehrs.

Wegen der Einreisebeschränkungen in der Corona-Krise ist der Luftverkehr zwischen den USA und Europa stark eingeschränkt. Nur wenige Passagiere dürfen fliegen. Für die von der Corona-Krise gebeutelten Airlines ist das schmerzhaft: Die Langstreckenverbindungen über den Atlantik gelten als lukrativ. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.