Gründer der German Traveller Awards starten Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten

| Tourismus Tourismus

Die Organisatoren der German Traveller Awards, Travelwithmassi.com und InsideFlyer.de, starten gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Miles4Migrants eine Initiative zur Unterstützung von Geflüchteten aus Afghanistan sowie aus anderen betroffenen Regionen weltweit. Dabei können Leser der Magazine mit ihren gesammelten Meilen, Punkten oder erhaltenen Reisegutscheinen Geflüchteten im Rahmen einer Spende zur Ausreise verhelfen. 

Möglich ist dies durch die Kooperation der drei Online-Reisemagazine mit Miles4Migrants. Die Non-Profit-Organisation ermöglicht es, Meilen oder Punkte von Airlines, Hotels bzw. Kreditkarten, Reisegutscheine zu spenden und dadurch Flugtickets für Menschen zu buchen, die vor Verfolgung, Armut oder politischer oder ethnischer Gewalt fliehen. Miles4Migrants hat bisher über 4.800 Menschen mit über 79 Millionen Punkten und Meilen geholfen. Dabei kooperiert die Organisation mit anderen Organisationen, die Flüchtlinge und unmittelbare Familienmitglieder identifizieren, die zwar rein rechtlich reisen können, jedoch keine finanziellen Mittel haben.

Auch in Afghanistan engagiert sich Miles4Migrants und konnte zusammen mit anderen Hilfsorganisationen zahlreichen Familien helfen, vor der endgültigen Machtübernahme der Taliban aus Afghanistan zu entkommen. Trotz der derzeitigen noch angespannteren Sicherheitslage am Flughafen Kabul, hören die Bemühungen von Miles4Migrants nicht auf.

Über die  designierte Landingpage  von Travelwithmassi.com, InsideFlyer.de und YHBU bei Miles4Migrants, können Leser ihre Spenden tätigen. 

„Täglich erreichen uns aus Afghanistan erschreckende Nachrichten und Bilder. Tausende Menschen versuchen weiterhin das Land zu verlassen und benötigen Unterstützung jeglicher Art. Wir möchten mir unserer Reichweite ein Zeichen für Solidarität, Menschlichkeit und Toleranz zusetzen und insofern versuchen, zumindest einigen der Betroffenen zu helfen“, sagen Steffen Hager und Marcel Wladasch, Mitbegründer der German Traveller Awards. 

Akzeptiert werden von der Organisation diverse Meilen- bzw. Punktewährungen, darunter Meilen von Miles & More, Flying Blue, Emirates Skywards und Punkte von Marriott Bonvoy, oder American Express Membership Rewards. 

Der Mindestbetrag einer Meilen- bzw. Punkte-Spende variiert je nach Programm und richtet sich nach den individuellen Programmanforderungen für eine Buchung. Das Flugbuchungsteam von Miles4Migrants macht sich anschließend daran, der zugesagten Meilenspenden einen passenden Fall zuzuordnen. Im Fall einer Übereinstimmung wird man von der Organisation kontaktiert und erhält die persönlichen Daten der Person. Im Anschluss kann man selbst die Flugbuchung vornehmen.

Neben Flugmeilen kann man auch Reisegutscheine und Bargeld spenden. Allerdings akzeptiert Miles4Migrants derzeit nur Gutscheine von US-amerikanischen Airlines darunter Alaska Airlines, United, Southwest, JetBlue Airways und Allegiant Air. Mit den Geldspenden werden die anfallenden Steuern, Gebühren und Airline-Zuschläge für Prämienflüge gedeckt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.

Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.

Im aktuellen PiNCAMP-Ranking für 2026 rücken deutsche Campingplätze stärker in den Fokus der Nutzer. Mit 39 Anlagen in den Top 100 stellt Deutschland die meisten Standorte im europäischen Vergleich.

Während der Branchenverband bundesweit von sinkenden Umsätzen berichtet, ziehen Freizeit- und Erlebnisparks im Norden eine positivere Zwischenbilanz des Sommers. Sie nennen dafür auch Gründe.

Urlaub kann manchmal hektisch werden. Deshalb setzen viele Reisende inzwischen auf Slow Travel. Das bedeutet, dass du weniger Orte bereist, aber dafür mehr Zeit an jedem einzelnen verbringst. Wir stellen dir das Konzept im Folgenden vor.

Die Zahl der Gäste und der Übernachtungen in Rheinland-Pfalz war im ersten Halbjahr so hoch wie in den vergangenen 20 Jahren nicht. Wirtschaftsminister Michael Ebling sieht sogar einen Boom.

Dänemark erlebt einen Urlauber-Ansturm: Im ersten Halbjahr gab es einen neuen Übernachtungsrekord. Besonders Deutsche zieht es ins Nachbarland – 7,5 Millionen Übernachtungen gingen auf ihr Konto.

Reisende sind der Tourismusbranche beim Einsatz Künstlicher Intelligenz nach Darstellung einer neuen Studie zwei Jahre voraus. Während 54 Prozent der befragten US-Reisenden KI bereits für die Reiseplanung genutzt haben, bieten 22 Prozent der befragten Destination Marketing Organizations entsprechende Funktionen auf ihren Internetseiten an.

Der dritte European Travel Trend Report der Dertour Group belegt das wachsende Interesse an Slow Travel, digitalen Auszeiten und Solo-Reisen. Besonders in Deutschland gewinnen entschleunigte Reiseformen und Alleinreisen stark an Bedeutung.